Landtagswahl Sachsen-Anhalt
: Hohe Wahlbeteiligung zeichnet sich ab

Bei der heutigen Wahl in Sachsen-Anhalt deuten die ersten aktuellen Zahlen auf eine hohe Wahlbeteiligung hin.
Von
Daniel Steiger
Magdeburg
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Landtagswahl in Sachsen-Anhalt - Wahllokal in Magdeburg

Wie hoch ist aktuell die Wahlbeteiligung in Sachsen-Anhalt?

Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Bei der Landtagswahl heute in Sachsen-Anhalt zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung ab. Das geht aus aktuellen Zahlen der Landeswahlleitung hervor.

Aktuelle Wahlbeteiligung in Sachsen-Anhalt

Um 14 Uhr betrug die Wahlbeteiligung 54,4 Prozent. Zum gleichen Zeitpunkt am 6. Juni 2021 zur Landtagswahl waren es 27,1 Prozent. Um 12 Uhr betrug die Wahlbeteiligung bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 34,72 Prozent. Zum gleichen Zeitpunkt waren es laut Landeswahlleitung im Jahr 2021 22,4 Prozent. Insgesamt betrug die Wahlbeteiligung beim Urnengang vor vier Jahren in dem Bundesland 60,3 Prozent. Außerdem veröffentlichte die Landeswahlleitung in Sachsen-Anhalt noch zwei Hinweise für Wähler, die noch ihre Stimme abgeben wollen:

  • eine Beteiligung an der Wahl auch möglich ist, wenn die Wahlbenachrichtigung verlegt oder verloren wurde. Voraussetzung ist allerdings, dass die wahlberechtigte Person im Wählerverzeichnis ihres Wahlbezirkes eingetragen ist. Auf Verlangen muss sie sich durch den Personalausweis, Reisepass oder eines sonstigen amtlichen Lichtbilddokumentes ausweisen.
  • im Falle einer plötzlichen Erkrankung jede wahlberechtigte Person die Möglichkeit hat, eine Person ihres Vertrauens mit Vollmacht zu beauftragen, die Wahlunterlagen bis 15 Uhr beim Wahlamt der Gemeinde bzw. Verbandsgemeinde (nicht im Wahllokal) in Empfang zu nehmen. Der Briefwähler muss selbst dafür sorgen, dass diese Briefwahlunterlagen bis spätestens 18 Uhr bei der auf dem Wahlbrief angegebenen Anschrift abgegeben werden. Eine Abgabe in einem Urnenwahllokal ist nicht zulässig.

Pünktlich um 8.00 Uhr hatten in rund 2.130 Wahllokalen die Abstimmungen begonnen. „Im Verlauf des Vormittags war eine reibungslose Abwicklung des Wahlgeschäftes zu verzeichnen“, erklärte die Landeswahlleiterin. „Es waren dabei keine unverhältnismäßigen Wartezeiten festzustellen.“

Die Wahl wird im Land, aber auch weit darüber hinaus mit Spannung beobachtet, weil die AfD in allen Umfragen deutlich vor der CDU von Ministerpräsident Sven Schulze lag und eine Alleinregierung als Ziel ausgerufen hat.