Nach Angriff auf Maduro
: Trump will Venezuela „reich, unabhängig und sicher“ machen

US-Präsident Donald Trump kündigt nach der Festnahme Maduros Investitionen US-amerikanischer Ölkonzerne in Venezuela an. Man wolle die „beschädigte“ Öl-Industrie wieder aufbauen.
Von
dpa
Stuttgart

US-Präsident beantwortet Fragen von Reportern. (Archivbild)

Alex Brandon/AP/dpa/Alex Brandon

US-Präsident Donald Trump hat nach der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro wirtschaftliche und sicherheitspolitische Zusagen für Venezuela gemacht. Bei einer Pressekonferenz erklärte Trump, große US-Ölkonzerne sollten Milliarden Dollar investieren, um die nach seinen Worten „schwer beschädigte“ venezolanische Öl-Infrastruktur zu modernisieren. Ziel sei es, das Land wirtschaftlich wiederaufzubauen.

Eine Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten werde Venezuela „reich, unabhängig und sicher“ machen, sagte Trump. Auch Millionen Venezolaner im Exil – inklusive den USA – würden von den geplanten Maßnahmen profitieren. 

Ebenso sollen aber die USA vom Ölgeschäft profitieren. Trump sprach davon, dass Venezuela im Zuge einer Verstaatlichung amerikanische Ölanlagen beschlagnahmt habe, die man sich nun zurückholen wolle. Mit den Erlösen aus dem Ölverkauf könnten nach seinen Worten die Kosten gedeckt werden, die für die USA während einer Übergangsphase anfallen, in der Washington die Führung in Venezuela übernehmen wolle. Trump machte zugleich klar, dass das US-Ölembargo gegen Venezuela vorerst bestehen bleibt.

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