Nach Explosionen im Libanon
: Emirates verbannt Pager und Walkie-Talkies aus Flugzeugen

Die Hisbollah hatte Pager eingesetzt, um einer Ortung durch Israel zu entgehen. Die Geräte explodierten im September in einer wohl von Israels Geheimdienst Mossad vorbereiteten Aktion.
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red/dpa
Stuttgart
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Ein Flugzeug der Emirates Fluggesellschaft: Emirates verbannt Pager und Walkie-Talkies aus Flugzeugen (Symbolfoto).

dpa/Monika Skolimowska

Die Fluggesellschaft Emirates hat das Mitbringen von Pagern und Walkie-Talkies in ihren Flugzeugen verboten. „Alle Passagiere, die auf Flügen nach, von oder via Dubai reisen, dürfen keine Pager oder Walkie-Talkies im aufgegebenen Gepäck oder Handgepäck mitführen“, hieß es in einer Mitteilung auf der Webseite der Airline. Sollten solche Gegenstände gefunden werden, würden sie von der Polizei in Dubai beschlagnahmt, hieß es weiter. 

Zahlreiche Pager und Walkie-Talkies der mit dem Iran verbündeten Schiitenmiliz Hisbollah im Libanon waren im September explodiert. Dabei wurden mindestens 39 Menschen getötet und etwa 3.000 zum Teil schwer verletzt. Bei den Opfern handelte es sich überwiegend um Hisbollah-Mitglieder. Es gab aber auch zivile Opfer. 

Die Miliz nutzte die Handy-Vorläufer, um einer Ortung durch Israel zu entgehen. Man kann mit Pagern zwar nicht telefonieren, aber Mitteilungen erhalten. Berichten zufolge soll der israelische Geheimdienst Mossad die Geräte manipuliert und zur Detonation gebracht haben.

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