Nach Forderung von Trump
: Klingbeil: Halten uns an Nato-Ziel bei Verteidigungsausgaben

US-Präsident Trump ruft nach immer höheren Rüstungsinvestitionen und stößt beim deutschen Außenminister Wadephul auf offene Ohren. Vizekanzler Klingbeil bremst erstmal.
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red/dpa
Stuttgart
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Vizekanzler Lars Klingbeil.

dpa/Sebastian Gollnow

Finanzminister Lars Klingbeil reagiert vorsichtig auf den Vorstoß aus der Union, die Verteidigungsausgaben auf bis zu fünf Prozent der Wirtschaftsleistung zu erhöhen. Im Koalitionsvertrag sei verabredet, dass man sich an die Nato-Fähigkeitsziele halten werde, betonte der SPD-Chef in Berlin. Die Entscheidung darüber werde auf dem Nato-Gipfel getroffen. „Und dann wird sich Deutschland an diese Verabredung halten“, sagte Klingbeil. Er rate jedem in der Koalition, sich am Koalitionsvertrag zu orientieren.

Außenminister Johann Wadephul hatte sich hinter die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach einer massiven Erhöhung der Verteidigungsausgaben gestellt. Man folge Trumps Einschätzung, dass dies notwendig sei, sagte der CDU-Politiker bei einem Nato-Außenministertreffen in der Türkei.

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