Nahost-Konflikt
: USA pochen auf Diplomatie zwischen Israel und Hisbollah

Nach dem Angriff auf den Golanhöhen reagiert Israel mit einem Schlag im Libanon, der nach Aussagen des Militärs einem Hisbollah-Kommandeur gilt. Das Weiße Haus setzt auf Deeskalation.
Von
Nina Scheffel
Stuttgart
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Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, äußerte sich am Dienstag.

dpa/Susan Walsh

Nach dem israelischen Angriff in der libanesischen Hauptstadt Beirut dringt das Weiße Haus weiterhin auf eine diplomatische Lösung. „Wir glauben nicht, dass ein breiter Krieg unvermeidlich ist“, sagte Sprecherin Karine Jean-Pierre und blieb damit bei der Tonart der US-Regierung der vergangenen Wochen. 

Den israelischen Angriff in Beirut kommentierte die Sprecherin nicht direkt, sie verwies auf Israels Militär. Sie betonte aber, dass US-Präsident Joe Biden an diplomatische Lösungen „vor allem in diesem Moment entlang der Blauen Linie“ glaube. Dabei handelt es sich um eine von den Vereinten Nationen gezogene Demarkationslinie an der Grenze zwischen Israel und dem Libanon.

Auf die Frage, warum Biden Grund habe zu glauben, dass eine diplomatische Lösung möglich sei, antwortete Jean-Pierre: „Weil wir weiterhin optimistisch sein müssen.“ 

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