Nato- und EU-Mitgliedsstaat: Ukrainische Drohne dringt in Luftraum von Bulgarien ein

Die Herkunft der Drohne ist ukrainisch (Archivbild).
Michael Bahlo/dpa- Ukrainische Drohne drang in den bulgarischen Luftraum ein und explodierte nahe Rumänien.
- Erste Analyse: Es handelte sich wohl um eine Lockdrohne Maja – häufig von Kiews Armee genutzt.
- Der Vorfall galt laut Verteidigungsministerium nicht als vorsätzlich – keine Hinweise darauf.
- Explosion auf bulgarischem Gebiet, rund 100 Meter von der rumänischen Grenze entfernt.
- Absturzort lag etwa einen Kilometer von einer Kompressionsstation der Transbalkan-Pipeline – keine Schäden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Im Luftraum des Nato- und EU-Mitgliedstaates Bulgarien ist eine ukrainische Drohne eingedrungen und explodiert. Die erste Analyse der Reste des Flugobjekts, das rund 100 Meter von der rumänischen Grenze entfernt explodierte, zeigte Angaben des bulgarischen Verteidigungsministeriums zufolge, dass es sich höchstwahrscheinlich um eine Lockdrohne Maja handelte.
Dieser Drohnen-Typ werde von den ukrainischen Streitkräften häufig verwendet, hieß es in einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums, die vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk BNT in Sofia verbreitet wurde. Es gebe keinen Grund anzunehmen, dass der Vorfall vorsätzlich gewesen sei.
Das Flugobjekt sei auf bulgarischem Staatsgebiet in einer Entfernung von 100 Metern von der rumänischen Grenze explodiert, sagte Ministerpräsident Rumen Radew nach einer Sitzung des Sicherheitsrates bei der Regierung in Sofia. Der Absturzort auf einem Sonnenblumenfeld liege etwa einen Kilometer von einer bulgarischen Kompressionsstation der Transbalkan-Pipeline entfernt. Es habe keine Verletzten und auch keine Sachschäden gegeben.