New York: US-Richter weist Trump-Klage gegen Harvard wegen Antisemitismus-Vorwürfen ab

Ein US-Bundesrichter hat eine Klage der Regierung von Präsident Donald Trump gegen die Eliteuniversität Harvard abgewiesen (Archivfoto).
Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa- US-Bundesrichter wies Trumps Klage gegen Harvard wegen Antisemitismus-Vorwürfen ab.
- Begründung des Gerichts: Verstoß gegen Bürgerrechtsgesetz wurde nicht ausreichend belegt.
- Die Klage zielte auf Rückzahlung und Stopp von Bundesmitteln für Harvard.
- Harvard betont Schutz jüdischer und israelischer Studierender und verweist auf Maßnahmen.
- Trumps Regierung ging dieses Jahr verstärkt gegen Harvard und andere Hochschulen vor.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein US-Bundesrichter hat eine Klage der Regierung von Präsident Donald Trump gegen die Eliteuniversität Harvard wegen deren Umgang mit Antisemitismus-Vorwürfen abgewiesen. Richter Richard Stearns in Boston urteilte am Donnerstag, die Regierung habe nicht ausreichend nachgewiesen, dass Harvard gegen Bestimmungen des US-Bürgerrechtsgesetzes zum Schutz vor Diskriminierung verstoßen habe.
Das US-Justizministerium hatte Harvard im März verklagt. Die Regierung warf der Universität vor, sie habe während pro-palästinensischer Proteste auf dem Campus im Jahr 2024 ein „feindliches Umfeld“ für jüdische und israelische Studierende geduldet und sei nicht ausreichend gegen antisemitisches und antiisraelisches Verhalten eingeschritten.
Trump-Regierung forderte Rückzahlung von Fördergeldern
Mit der Klage wollte die Regierung unter anderem erreichen, dass Harvard hohe Zuschüsse aus Bundesmitteln zurückzahlen muss und keine weiteren Gelder beanspruchen kann. Harvard erklärte, die Hochschule nehme den Schutz ihrer jüdischen und israelischen Studenten und Mitarbeiter ernst und habe verschiedene Maßnahmen gegen Antisemitismus ergriffen.
Trump geht seit seinem erneuten Amtsantritt massiv gegen Harvard und andere Hochschulen vor, die er als politisch linksgerichtet betrachtet. Seine Regierung versuchte unter anderem, Harvard Bundesmittel in Milliardenhöhe zu entziehen und die Aufnahme internationaler Studierender zu verhindern. Beide Vorstöße wurden gerichtlich weitgehend gestoppt.
