Rheinland-Pfalz: Terrorvorwurf: Bundesanwaltschaft ermittelt gegen Rechtsextremisten und Onlinesadisten

Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe ermittelt gegen einen Rechtsextremisten (Symbolfoto).
Christoph Schmidt/dpa- Bundesanwaltschaft ermittelt: Ein junger Mann soll zwei Gruppen geführt haben.
- Vorwurf Terror und Kriminalität – Rädelsführer rechtsextremer und Com-Gruppe.
- Ziel der Rechtsextremen laut Ermittlern: Ordnung durch Gewalt und Aufrufe zerstören.
- Com-Gruppe soll sehr junge Menschen zu Selbstverletzung und Suizid treiben.
- Verdacht: Anstiftung zu Kindsmord in Russland und erzwungene sexuelle Handlungen, Videos verbreitet.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein im März in Rheinland-Pfalz festgenommener junger Mann soll sich als Anführer einer rechtsextremistischen Gruppe sowie einer Gruppe von Onlinesadisten entpuppt haben. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe wirft Kai M. nach Angaben vom Donnerstag vor, Rädelsführer in einer terroristischen und einer kriminellen Vereinigung gewesen zu sein. Unter anderem soll er demnach zusammen mit anderen Mitgliedern einen Jungen in Russland dazu gebracht haben, ein Kind zu erstechen.
Die rechtsextremistische Gruppe soll den Ermittlern zufolge das Ziel haben, durch Gewalttaten oder öffentliche Aufrufen zu Gewalt den Zusammenbruch der gesellschaftlichen Ordnung herbeizuführen. Die andere Gruppe sei der sogenannten Comszene zuzuordnen. Deren Mitglieder versuchen, sehr junge Menschen zu Selbstverletzung oder sogar Suizid zu bringen.
M. soll laut dem Verdacht über das Internet ein Kind in einem anderen europäischen Land dazu gebracht haben, mit einem Messer sexuelle Handlungen an sich vorzunehmen. Davon habe er Videos verbreitet. Er sitzt in Untersuchungshaft. Die Bundesanwaltschaft übernahm die Ermittlungen von der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz.