Schüsse in Frankreich: Macron: Schüsse bei Paris „rassistischer Terroranschlag“

Der französische Präsident Emmanuel Macron trifft sich nach den tödlichen Schüssen in der Region Paris im Rathaus von Trappes in der Nähe von Paris mit Anwohnern.
Hannah McKay/Reuters Pool Photo/dpa- Ein Mann schoss nahe Paris aus einem Auto mit einer automatischen Waffe auf Menschen.
- Ein im Jahr 2000 geborener Mann starb, fünf Personen wurden verletzt – Zustand instabil.
- Macron verurteilte die Tat als „rassistischen Terroranschlag“ und sprach von einem Wendepunkt.
- Betroffene seien „allein aufgrund ihrer Hautfarbe oder vermeintlichen Religion“ angegriffen worden.
- Macron: Erstmals sei ein Anschlag geplant worden, um solche Menschen gezielt zu töten.
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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die tödlichen Schüsse bei Paris als „rassistischen Terroranschlag“ verurteilt. „Das, was heute geschehen ist, stellt einen Wendepunkt im Leben unserer Republik und unserer Nation dar“, sagte er bei einem Besuch in der betroffenen Gemeinde Trappes.
Am Vormittag hatte ein Mann in Gemeinden bei Paris aus einem Auto mit einer automatischen Waffe geschossen. Nach Angaben der Terrorstaatsanwaltschaft von Paris wurde dabei ein im Jahr 2000 geborener Mann getötet, fünf weitere Menschen wurden verletzt. Ihr Gesundheitszustand war demnach am Abend noch nicht stabil. Außerdem stünden mehrere Personen, die sich in unmittelbarer Nähe der Schüsse befanden, unter erheblichem Schock.
Diese Menschen seien „allein aufgrund ihrer Hautfarbe oder ihrer vermeintlichen Religion“ ins Visier genommen worden, sagte Macron. Es sei das erste Mal, dass ein Terroranschlag geplant wurde, „um unsere Landsleute, unsere Kinder, allein aufgrund ihrer Hautfarbe oder der Religion, die man ihnen zuschreibt, zu töten.“
