SPD-Spitzenkandidat in Berlin: Krach über Ermittlungen gegen ihn kurz vor Wahl: „Ich weiß, wie Politik läuft“

Steffen Krach (SPD) beteuert seine Unschuld.
Fabian Sommer/dpa- Ermittlungen gegen SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach kurz vor der Abgeordnetenhauswahl.
- Krach beteuert seine Unschuld und will mit seinem Anwalt Akteneinsicht erhalten.
- Vorwürfe: geforderte Parteispenden und Weitergabe von Geschäftsgeheimnissen in Hannover.
- Er sorgt sich um den Schutz seiner Familie – Alltag für die Kinder soll möglichst normal bleiben.
- Bei einem Termin in Pankow diskutierte er mit Linken, Grünen und CDU über Verkehr und Tempelhofer Feld.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach geht es trotz der Ermittlungen gegen ihn nach eigenen Worten gut. „Ich bin in die Politik gegangen und ich weiß, wie Politik läuft“, sagte Krach am Rande einer Wahlkampfveranstaltung in der Kleingartenanlage Bornholm I in Pankow der dpa. „Mir geht es insbesondere um den Schutz meiner Frau und meiner Kinder, und dem ordne ich alles unter.“
Seine Frau und er versuchen, dass ihre größeren Kinder nicht alle Zeitungsartikel lesen, die über Krach erscheinen. „Wir bemühen uns um größtmögliche Normalität, was nicht ganz einfach ist.“ Es gehe jetzt außerdem darum, dass sein Anwalt und er Einsicht in die Akten bekämen. Krach betonte erneut, dass die Anschuldigungen nicht zuträfen.
Forderte Krach Parteispenden?
Krach wird nach eigenen Angaben von der Staatsanwaltschaft Hannover vorgeworfen, zweimal eine Parteispende gefordert zu haben. Zudem soll er demnach in seiner Zeit als Präsident der Region Hannover in einem Verfahren zum Verkauf einer Immobilie unzulässig Geschäftsgeheimnisse weitergegeben haben. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Steffen Krach (SPD,r-l), Spitzenkandidat der Abgeordnetenhauswahl, Elif Eralp (Linke), Spitzenkandidatin der Abgeordnetenhauswahl, Robert Ide, Journalist, Werner Graf (Grüne), Spitzenkandidat der Abgeordnetenhauswahl, und Danny Freymark (CDU, l), Mitglied des Abgeordnetenhaus, nehmen am politischen Frühschoppen zur Zukunft der Kleingärten in der Kleingartenanlage Bornholm teil.
Fabian Sommer/dpaBei der Veranstaltung waren neben Krach auch die Spitzenkandidatin der Linken, Elif Eralp, und der Spitzenkandidat der Grünen Werner Graf sowie Danny Freymark (CDU), Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin. Sie diskutierten unter anderem über Verkehrspolitik und Pläne für das Tempelhofer Feld.
