Telefonat zwischen Russland und USA
: Beloussow und Austin wollen „Eskalationsgefahr verringern“

Der russische Verteidigungsminister Andrej Beloussow und sein amerikanischer Amtskollege Lloyd Austin haben darüber gesprochen, das Risiko einer „möglichen Eskalation“ zu verringern. Die Initiative zu dem Telefonat sei von Moskau ausgegangen.
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red/AFP
Stuttgart
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US-Verteidigungsminister Lloyd Austin telefonierte mit seinem russischen Amtskollegen. Dabei ging es darum, das Risiko einer Eskalation zu verringern.

AFP/STEFANI REYNOLDS

Angesichts möglicher neuer Spannungen haben der russische und amerikanische Verteidigungsminister ein kurzes Telefonat miteinander geführt. „Es wurde die Frage der Verhinderung von Sicherheitsbedrohungen und der Verringerung des Risikos einer möglichen Eskalation erörtert“, teilte das russische Verteidigungsressort zu der Unterredung der Minister Andrej Beloussow und Lloyd Austin mit. Der US-Minister habe die Wichtigkeit der Aufrechterhaltung der Kommunikationslinien hervorgehoben.

Ein Grund für das Gespräch wurde nicht genannt. Allerdings war am Rande des Nato-Gipfels in Washington bekannt geworden, dass die USA von 2026 an in Deutschland wieder Waffensysteme stationieren wollen, die weit bis nach Russland reichen.

Darunter sollen Marschflugkörper vom Typ Tomahawk mit einer Reichweite von bis zu 2500 Kilometern sein, die technisch gesehen auch nuklear bestückt sein können, sowie Luftabwehrraketen vom Typ SM-6 und neu entwickelte Hyperschallwaffen. Russland und China reagierten erbost auf die Ankündigung.

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