Verkauf von Öl
: USA lockern Sanktionen gegen Venezuela

Nach der Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs sichern sich die USA den Zugriff auf die Ölproduktion südamerikanischen Landes. Dazu werden auch Sanktionen aufgehoben.
Von
red/dpa
Stuttgart
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Venezuela, Lecheria: Eine Gruppe von Öltankern (Archivbild).

Juan Carlos Hernandez/Zuma Press/Juan Carlos Hernandez

Die USA heben einige ihrer Sanktionen gegen Venezuela auf. Dies soll den Transport und den Verkauf venezolanischen Öls auf dem Weltmarkt ermöglichen, wie das US-Energieministerium mitteilte.

Welche Sanktionen genau gelockert werden sollen und wann, ging daraus nicht hervor. Zum Beispiel sind aktuell bestimmte Tanker, die Öl transportieren, von den USA mit Sanktionen belegt.

Die USA nehmen nach der Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduros verstärkt die Ölvorkommen in den Blick. So sagte Energieminister Chris Wright, die USA nähmen deren Verkauf „auf unbestimmte Zeit“ in ihre Hand.

Bereits am Dienstag hatte US-Präsident Donald Trump angekündigt, Venezuela werde zwischen 30 und 50 Millionen Barrel (je 159 Liter) an sanktioniertem Öl an die USA liefern. Er selbst werde die Einnahmen aus dem Verkauf des Öls kontrollieren – „zum Wohl des venezolanischen Volkes und der Vereinigten Staaten“.

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Das Ölgeschäft ist für Venezuelas Regierung die wichtigste Einnahme- und Devisenquelle. Zuletzt war China der größte Abnehmer für venezolanisches Erdöl