Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle
: US-Medien: Sprengstoff-Drohne auf Flughafen könnte Russland gehören

Wer steckt hinter dem Vorfall mit der Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle? Mehrere US-Medien zitieren nun Beamte der Vereinigten Staaten, die ähnliche Informationen zu einem Land haben.
Von
red/dpa
Washington/Moskau/Leipzig
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Ein Polizist steht auf dem Gelände des Flughafens Leipzig/Halle.

Sebastian Willnow/dpa
  • Auf dem Flughafen Leipzig/Halle wurde eine Drohne mit Sprengstoff und Zünder entdeckt.
  • US-Medien berichten: Die Drohne könnte Russland gehören – genannte Quelle sind US-Beamte.
  • CNN zitiert einen US-Verteidigungsbeamten, wonach ein russischer Geheimdienst verantwortlich sei.
  • Ein startendes Flugzeug kollidierte danach mit einem unbekannten kleinen Objekt, wohl zweite Drohne.
  • Innenminister Alexander Dobrindt sprach von einem „hybriden“ Angriff „fremder Mächte“.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach dem Fund einer Drohne mit Sprengstoff auf dem Flughafen Leipzig/Halle berichten US-Medien über eine mögliche Verbindung zu Russland. Das „Wall Street Journal“ schreibt unter Berufung auf mit Geheimdienstberichten vertraute US-Beamte, dass die Drohne mit Sprengstoff wahrscheinlich der russischen Regierung gehöre. Der US-Sender CNN zitiert einen US-Verteidigungsbeamten in Europa mit der Aussage, die USA seien zum Schluss gekommen, dass die Drohne von einem russischen Geheimdienst sei.

An dem Flughafen war diese Woche in der Nähe ukrainischer Transportflugzeuge eine mit Sprengstoff und Zünder bestückte Drohne entdeckt und von einem Mitarbeiter zum Absturz gebracht worden. Ein infolge der Sperrung kurz danach durchstartendes Flugzeug kollidierte mit einem unbekannten kleineren Flugobjekt, möglicherweise einer zweiten Drohne.

Während einige Experten nach dem Fund der Drohne mit Sprengstoff auf Russland als Tatverdächtigen zeigen, sprach Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) zurückhaltender von einem „hybriden“ Angriff „fremder Mächte“.