Wahl in Frankreich
: Frankreichs Linksbündnis erhebt Anspruch auf Regierungsbildung

Das links-grüne Wahlbündnis in Frankreich hat angesichts der ersten Prognosen Anspruch auf die Regierungsbildung erhoben. Die Neue Volksfront sei bereit zum Regieren, sagt Jean-Luc Mélenchon, früherer Parteichef der linkspopulistischen Partei La France Insoumise (LFI) am Sonntag.
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red/AFP
Stuttgart
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  • Jean-Luc Mélenchon erhebt angesichts der ersten Wahlprognosen Anspruch darauf, die Regierung bilden zu wollen. (Archivbild)

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  • Rund um den Pariser Place de la Republique kam es zu Zusammenstößen von Demonstranten und Polizei.

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  • Die Feuerwehr musste Brände löschen.

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  • Zuvor hatten viele Ladenbesitzer in Frankreichs Hauptstadt - in Erwartung der Ausschreitungen - Fenster mit Holzplatten gesichert.

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  • Tausende Menschen feierten das überraschend gute Ergebnis des Linksbündnisses.

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  • Während die Feiern - wie hier in Nantes - im ganzen Land überwiegend friedlich blieben,...

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  • ... kam es besonders in Paris zu kleineren Zusammenstößen von Protestierenden und der Polizei.

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  • Es wurden bengalische Feuer und Molotowcocktails gezündet.

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  • Die Polizei hatte für den Wahltag 30.000 Beamte mobilisiert. Allein 5000 davon in Paris und dessen Vororten.

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  • Weitere Bilder von den Ausschreitungen und Feiern anlässlich der Wahl in Frankreich

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Das links-grüne Wahlbündnis in Frankreich hat angesichts der ersten Prognosen Anspruch auf die Regierungsbildung erhoben. „Die Neue Volksfront ist bereit zum Regieren“, sagte der frühere Parteichef der linkspopulistischen Partei La France Insoumise (LFI), Jean-Luc Mélenchon, am Sonntag in Paris. Er forderte den Rücktritt von Premierminister Gabriel Attal. „Wir haben gewonnen“, skandierten die Unterstützer des Linksbündnisses.

Sozialisten-Chef Olivier Faure sprach sich ausdrücklich gegen eine mögliche „Koalition“ mit dem Regierungslager aus. „Die Neue Volksfront muss diese neue Seite unserer Geschichte in die Hand nehmen“, sagte Faure.

Das Bündnis habe eine „immense Verantwortung“. Faure betonte, dass die Rentenreform, die das Rentenalter auf 64 Jahre angehoben hatte, abgeschafft werden solle. „Es ist an der Zeit, die Superreichen und die Supergewinne zu besteuern“, erklärte er.

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