Washington
: Neue Zölle der US-Regierung in Kraft getreten

Seine bisherigen globalen Zölle hätte Donald Trump nicht mehr erheben dürfen – doch er hat einen Weg gefunden, um neue Abgaben zu begründen.
Von
red/afp
Washington
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US-Präsident Trump

US-Präsident Trump. Die von der US-Regierung verkündeten neuen Zölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten.

Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa
  • Neue US-Zölle traten in der Nacht zum Freitag in Kraft – Aufschläge nun 10 bis 12,5 Prozent.
  • Sie ersetzen den zuvor weltweiten Sonderzoll von zehn Prozent, der um 6.01 Uhr (MESZ) auslief.
  • Begründung des Weißen Hauses: unzureichendes Vorgehen der Handelspartner gegen Zwangsarbeit.
  • Für die EU, Großbritannien und Kanada gilt weiter ein US-Zollsatz von zehn Prozent.
  • China und Japan treffen 12,5 Prozent; Stahl und Aluminium bleiben separat höher verzollt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die von der US-Regierung verkündeten neuen Zölle gegen rund 60 internationale Handelspartner sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Sie lösten um 6.01 Uhr (MESZ) den zuvor geltenden weltweiten Sonderzoll von zehn Prozent auf US-Importe ab, der zu diesem Zeitpunkt auslief. Stattdessen gelten nun Aufschläge von zehn bis 12,5 Prozent. Grund für die Maßnahme sei ein unzureichendes Vorgehen der betroffenen Handelspartner gegen Zwangsarbeit, erklärte das Weiße Haus.

Für die Europäische Union (EU) greift den Angaben zufolge auch künftig ein allgemeiner US-Zollsatz von zehn Prozent. Gleiches gilt etwa für Großbritannien oder Kanada. Gegen Länder wie China oder Japan verhängen die USA dagegen den höheren Satz von 12,5 Prozent. Die neuen Zölle betreffen den Großteil des US-Handels. Für Produkte etwa aus Stahl und Aluminium gelten weiter höhere sektorspezifische Zölle.