Washington: USA verhängen neue Sanktionen gegen Kuba

Die USA haben weitere Sanktionen gegen Kuba verhängt (Archivfoto).
Jacquelyn Martin/AP/dpa- USA verhängen neue Sanktionen gegen Kuba – Ziel sind Ministerium und Staatsunternehmen.
- Betroffen sind das Bauministerium sowie Firmen aus Metall- und Bergbau.
- Drei Icap-Vertreter stehen nun auf der Sanktionsliste, darunter Präsident Fernando González Llort.
- Washington wirft González vor, nach Haft in den USA seine Destabilisierung fortgesetzt zu haben.
- Kubas Außenminister kritisiert die Maßnahmen und spricht von Schaden für Wirtschaft und Dienste.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die USA haben weitere Sanktionen gegen Kuba verhängt. Wie das Außenministerium in Washington am Donnerstag mitteilte, richten sich die neuen Strafmaßnahmen unter anderem gegen das kubanische Bauministerium sowie mehrere Staatsunternehmen aus dem Metall- und Bergbausektor.
Zudem wurden drei hochrangige Vertreter des Kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft (Icap) auf die Sanktionsliste gesetzt. Zu ihnen zählt Icap-Präsident Fernando González Llort, der in den USA wegen Spionage verurteilt worden war und dort eine 15-jährige Haftstrafe verbüßte. Nach seiner Rückkehr nach Kuba habe er durch seine Arbeit für das Icap „seine Bemühungen zur Destabilisierung der Vereinigten Staaten fortgesetzt“, erklärte das US-Außenministerium.
USA erhöhen wirtschaftlichen und diplomatischen Druck auf Kuba
Kubas Außenminister Bruno Rodríguez warf US-Außenminister Marco Rubio vor, weiterhin kubanische Unternehmen zu bestrafen, „um unserer Wirtschaft zu schaden und die kubanische Regierung daran zu hindern, der Bevölkerung grundlegende Dienstleistungen bereitzustellen“.
US-Präsident Donald Trump hat den wirtschaftlichen und diplomatischen Druck auf Kuba in den vergangenen Monaten deutlich erhöht. Die USA unterhalten seit 1962 ein Embargo gegen den kommunistisch regierten Inselstaat und haben in diesem Jahr die Versorgung Kubas mit Öl weitgehend blockiert.