Weltkriegsgedenken als Machtdemonstration
: Kreml zeigt Drohnen aus Ukraine-Krieg bei Militärparade

Kremlchef Putin nutzt die Militärparade zum Weltkriegsgedenken auch als Machtdemonstration und Waffenschau. Erstmals dabei waren dieses Mal die Drohnen aus dem Ukraine-Krieg.
Von
red/dpa
Stuttgart
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Parade in Moskau

Pavel Bednyakov/AP/dpa/Pavel Bednyakov

Russland hat erstmals bei seiner traditionellen Militärparade zum Weltkriegsgedenken auch die massenhaft im Ukraine-Krieg eingesetzten Drohnen zur Schau gestellt. Über den Roten Platz rollten in der vom Fernsehen übertragenen Parade mehrere Lkw mit Aufklärungsdrohnen vom Typ Orlan und Kampfdrohnen vom Typ Lancet sowie der iranischen Bauart Geran. Gerade letztere werden häufig zu Angriffen auf Ziele in der Ukraine weit hinter der Front benutzt.

Panzer, Truppentransporter und Atomraketen

Daneben präsentierte das russische Militär vor den Augen internationaler Staatsgäste auch Panzer, gepanzerte Truppentransporter und Aufklärungsfahrzeuge, schwere Haubitzen, die modernen Flugabwehrsysteme S-400 und die Atomraketen „Jars“.

In diesem Jahr feiert Russland den 80. Jahrestag des Sieges im Zweiten Weltkrieg. Bei seiner Rede vor der Parade setzte Kremlchef Wladimir Putin dabei den Abwehrkampf der Sowjetunion gegen den Überfall der deutschen Wehrmacht mit seinem eigenen Angriffskrieg gegen die Ukraine gleich.

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