Badminton
: KSG Gerlingen stellt um: Der doppelte Patrick im Doppel

Alles nach Plan: Baden-Württemberg-Ligist SG Feuerbach/Korntal hat den Klassenverbleib im Visier, die KSG Gerlingen befindet sich eine Etage tiefer auf Aufstiegskurs.
Von
Henning Maak
Stuttgart
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Patrick Bergmann (Foto) spiel im Herren-Doppel der KSG Gerlingen nun an der Seite von Patrick Heimann.

Andreas Gorr

Vollauf zufrieden sind die SG Feuerbach/Korntal und die KSG Gerlingen mit dem Verlauf ihrer Hinrunden. Aufsteiger SG Feuerbach/Korntal liegt mit drei Siegen aus sieben Partien auf Rang fünf im Achterfeld der Baden-Württembergliga. „Wir haben großen Spaß an der vierthöchsten Liga und sind keineswegs komplett rausgeschossen worden“, findet SG-Mannschaftsführer Linus Ruf. Die Spiele gegen die Teams, gegen die sich die SG im Vorfeld Chancen ausgerechnet hatte, wurden allesamt gewonnen.

Pech hatte der Aufsteiger gegen die BSpfr. Neusatz, das nach einem 19:21 im dritten Satz des letzten Spiels mit 3:5 an die Gäste ging. „Der eine mögliche Punkt wäre ein besonderer Bonus gewesen“, meint Linus Ruf. Allerdings sei es schon überraschend gewesen, dass das Team gegen den Regionalligaabsteiger überhaupt so lange auf Augenhöhe agieren konnte. Nur gegen die beiden dominierenden Mannschaften Spvgg Mössingen (0:8) und TuS Metzingen (1:7) war die SG Feuerbach/Korntal ohne Chance. Der Aufsteiger konnte es kompensieren, dass Niklas Ruf an den letzten beiden Spieltagen krankheitsbedingt nicht antreten konnte.

Mit der SG Feuerbach/Korntal auf Kurs Klassenerhalt: Mannschaftsführer Linus Ruf

Foto: Andreas Gorr

Die Rückrunde wird für die SG Feuerbach/Korntal etwas schwieriger: Zum einen stehen nur zwei Heim- und fünf Auswärtspartien auf dem Programm. Zum anderen steht der regionalligaerfahrene Denis Popp wegen eines Auslandssemesters nur im ersten Rückrundenspiel bei Mitaufsteiger SG Heilbronn/Leingarten zur Verfügung. Dafür hofft die SG, dass Daniel Geyer im Laufe der Rückrunde nach Krankheit zurückkehren wird.

KSG Gerlingen mit makelloser Bilanz

Mit der makellosen Bilanz von 14:0 Punkten aus sieben Hinrundenspielen liegt Absteiger KSG Gerlingen in der Württembergliga voll auf Kurs Wiederaufstieg. „Es ist nicht schlecht gelaufen“, sagt KSG-Mannschaftsführer Patrick Heimann. Am letzten Spieltag am vorvergangenen Wochenende krönten die Gerlinger ihre Leistung mit Auswärtssiegen bei den härtesten Verfolgern VfL Herrenberg (6:2) und SV Fellbach (5:3).

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Patrick Heimann im Einsatz für die KSG Gerlingen

Foto: Andreas Gorr

Zwei Aspekte waren für Patrick Heimann Ausschlag gebend für den Erfolg: Zum einen wurden die Herren-Doppel umgestellt, Heimann spielt mit Patrick Bergmann zusammen und nicht mehr mit Patrick Schneider, der mit Christoph Heck das zweite Doppel bildet. „Patrick Bergmann und ich können bei Druck gut dagegen halten“, begründet Mannschaftsführer Heimann die Umstellung. Zum anderen könne sich das Team auf seine beiden Damen verlassen, die regelmäßig gepunktet hätten – dazu zählt Lara Gerlach. Der Neuzugang vom Absteiger TSV Neuhausen war allerdings vor den letzten beiden Spieltagen gesundheitlich angeschlagen und wurde teilweise geschont.

Drei Zähler beträgt der Vorsprung der Gerlinger auf den Zweiten SV Fellbach, den Patrick Heimann auch in der Rückrunde für den härtesten Konkurrenten hält. „Vor allem die Fellbacher Damen sind extrem gut“, erklärt er. Deutlich stärker erwartet er in der Rückrunde auch den Tabellenvierten SG Schorndorf III, in dessen Reihen zwei regionalligaerfahrene Akteure stehen. Angesichts von nur drei Auswärts- und vier Heimpartien in der Rückrunde stehen die Chancen der Gerlinger auf eine sofortige Rückkehr in die Baden-Württembergliga nach dem unglücklichen Abstieg jedoch ausgezeichnet.