Basketball Frauen und Männer
: TSV Malmsheim verschläft die erste Halbzeit

In der Regionalliga verlieren die Frauen des TSV Malmsheim nach schwacher erster Halbzeit gegen Mitaufsteiger PKF Titans Stuttgart. Die Herren unterliegen in der Landesliga bei Tabellenführer Zuffenhausen, Leonberg siegt.
Von
Manuel Schust
Stuttgart
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Anna Sroka und die Malmsheimer Basketballerinnen mussten sich den PKF Titans Stuttgart geschlagen geben.

Andreas Gorr

Ein Spiel mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten erlebten die Frauen des TSV Malmsheim am Samstag in Stuttgart. Bei den PKF Titans verschliefen sie die ersten zwanzig Minuten und lagen prompt mit 25 Punkten zurück (18:43). „Aus irgendeinem Grund tun wir uns nach längerer Spielpause immer schwer, wieder in den Spielrhythmus zu kommen“, haderte TSV-Trainerin Lisa Bonds mit der dreiwöchigen Zeit ohne Pflichtspiel.

Erst in der zweiten Halbzeit fanden die TSV-Frauen in die Spur und starteten angeführt von Sharon Anderson und Janina Dzubba (je 13 Punkte) eine Aufholjagd. „Wir haben dann endlich das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten und auch gezeigt, dass wir eigentlich besser als der Gegner sind“, betonte Bonds. Der Rückstand aus dem ersten Durchgang war allerdings doch zu groß, um tatsächlich nochmal in Schlagdistanz kommen zu können. Am Ende blieb der schwache Trost, sich bis auf elf Zähler Rückstand herangekämpft zu haben (56:67). Aber in der Summe war das für Trainerin Bonds ein Spiel, bei dem man „sich selbst im Weg gestanden“ habe. In den verbleibenden drei Spielen in der Regionalliga soll nun wieder an bessere Leistungen angeknüpft und dabei mindestens zwei Partien noch gewonnen werden.

Starker Auftritt in Zuffenhausen

In der Landesliga waren die Herren des TSV Malmsheim am Samstagabend drauf und dran, dem Tabellenführer Zuffenhausen die erste Saisonniederlage zuzufügen. Vor allem Luis Müller (am Ende 18 Punkte) trumpfte in der ersten Halbzeit stark auf. Dank einer kleineren Formation gelang es Zuffenhausen jedoch, einen Rückstand von elf Punkten aufzuholen und das Spiel im Schlussviertel noch zu drehen. „Kleinigkeiten haben am Ende den Unterschied ausgemacht“, befand TSV-Trainer Manuel Martinez nach der 70:76-Niederlage.

Besser lief es für den SV Leonberg/Eltingen: Die Mannschaft von Trainer Niko Tokas setzte sich in Feuerbach dank einer starken zweiten Halbzeit deutlich mit 84:63 (34:41) durch. Beim zwölften Leonberger Saisonsieg waren Davide Rainis (17 Punkte) und Tobias Weis (16) die besten Scorer ihres Teams.

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