Diskussion über ein Gehaltslimit
: So viel verdienen die 20 Formel-1-Piloten pro Jahr

Die Gehaltsspanne der Fahrer in der Formel 1 ist weit – sie beginnt bei 500 000 Euro und endet bei 20 Millionen. Wer an der Spitze liegt, wer Geringverdiener ist und wo sich die beiden Deutschen befinden, erfahren Sie in der Bildergalerie.
Von
Jürgen Kemmner
Stuttgart
Jetzt in der App anhören
  • Wer erhält ein höheres Jahresgehalt von seinem Rennstall? Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton (li.) oder Red-Bull-Pilot Max Verstappen?

    dpa/Hasan Bratic
  • Yuki Tsunoda Der Japaner ist in seiner zweiten Formel-1-Saison und erhält bei Alpha Tauri etwa eine halbe Million Euro.

    IMAGO/Phil Duncan
  • Guanyu Shou Der erste Chinese in einem Stammcockpit in der Formel 1 wird bei Alfa Romeo beschäftigt und wird ebenfalls mit einer halben Million Euro entlohnt.

    IMAGO/ANTONIN VINCENT
  • Nicholas Latifi Der Kanadier hat zwar schon 47 Formel-1-Einsätze auf dem Buckel, doch er zählt zu den Kleinverdienern mit etwa 800 000 Euro pro Jahr.

    IMAGO/Carl Bingham
  • Kevin Magnussen Der Routinier, 29 Jahre alt und seit 2014 im Formel-1-Geschäft, wurde kurzfristig von Haas aus dem Ruhestand zurückgeholt. Etwa eine Million Euro ist dem Team der Einsatz des Dänen wert.

    IMAGO/Nordphoto Bratic
  • Mick Schumacher In seinem zweiten Jahr in der Eliteliga erhält der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher etwa das gleiche Gehalt wie sein Teamkollege Magnussen – etwa eine Million Euro.

    IMAGO/HOCH ZWEI
  • Alexander Albon Bei Red Bull aussortiert, kam der in London geborene Thailänder bei Williams unter und wurde dort mit einem Salär von 1,8 Millionen Euro ausgestattet.

    IMAGO/DPPI
  • Esteban Ocon Der Franzose mischt seit 2016 in der Formel 1 mit und bestritt 96 Rennen (ein Sieg). Bei Alpine verdient der 25-Jährige rund vier Millionen Euro.

    IMAGO/ANTONIN VINCENT
  • Pierre Gasly Der Alpha-Tauri-Pilot bringt es auf 94 Grand-Prix-Einsätze mit einem Rennsieg. Von Red Bull ins 1b-Team abgeschoben, erhält der 26-Jährige immerhin noch ein ordentliches Salär von 4,5 Millionen Euro.

    imago/Jerry Andre
  • George Russel Bei Mercedes unter Vertrag zu stehen, heißt nicht, ein verdammt fettes Gehalt zu beziehen. Der Neuzugang bekommt 4,5 Millionen Euro per annum – was freilich noch steigerungsfähig ist, wenn der 24-Jährige die nötigen Erfolge abliefert.

    IMAGO/Jerry Andre
  • Lando Norris Der McLaren-Fahrer fährt im vierten Jahr in der Formel 1 und kassiert für seine Dienste etwa fünf Millionen Euro. Damit liegt er weit hinter seinem Teamkollegen ...

    imago/FLORENT GOODEN
  • Sergio Perez Der Mexikaner ist mehr als nur ein Helfer für Max Verstappen bei Red Bull, entsprechend wird der 32 Jahre alte Routinier (221 Einsätze) auch bezahlt: 7,5 Millionen Euro pro Jahr.

    IMAGO/Andy Hone
  • Lance Stroll Sein Vater Lawrence ist Miteigentümer des Rennstalls Aston Martin, der Kanadier kassiert ein stattliches Gehalt von acht Millionen Euro. Umgerechnet auf seine bislang ergatterten WM-Punkte macht das pro Zähler vier Millionen.

    IMAGO/Carl Bingham
  • Carlos Sainz Der Ferrari-Pilot zählt bei den Verdienern zum vorderen Mittelfeld – der erfahrene Spanier (148 Rennen) erhält neun Millionen Euro von der Scuderia.

    dpa/Sergei Grits
  • Valtteri Bottas Der Finne hat sich mit dem Wechsel von Mercedes zu Alfa Romeo finanziell massiv verschlechtert. Der 32-Jährige fährt in seiner zehnten Saison und erhält dafür etwa neun Millionen Euro.

    IMAGO/Nordphoto Bratic
  • Charles Leclerc Der WM-Kandidat ist zweistellig beim Gehalt. Ferrari überweist dem Monegassen jährlich zwölf Millionen Euro, was ihm allerdings nicht in die top Fünf der Branche reicht.

    AFP/ANDREJ ISAKOVIC
  • Daniel Ricciardo Der meist gut gelaunte Australier hat bei McLaren einen gut dotierten Vertrag ergattert. Der 32-Jährige ist einer der dienstältesten aktiven Piloten und verdient 14 Millionen Euro im Jahr.

    imago images/HochZwei/HOCH ZWEI via www.imago-images.de
  • Sebastian Vettel Der Heppenheimer zählt als viermaliger Weltmeister zu den begehrten Kräften, die ein ordentliches Salär fordern können. Aston Martin entlohnt den bald 35 Jahre alten Deutschen mit 14 Millionen Euro.

    AFP/SEBASTIEN BOZON
  • Fernando Alonso Der Spanier liegt in der Geldrangliste auf Platz drei mit satten 17 Millionen Euro per annum, die er von Alpine erhält. Ein zweimaliger Champion hat eben seinen Preis, auch wenn die Titel von 2005 und 2006 schon weit zurückliegen.

    IMAGO/Marco Canoniero
  • Lewis Hamilton Der Rekordweltmeister ist mit der Spitzenverdiener der Szene, etwa 40 Millionen Euro soll der 37-Jährige von Mercedes kassieren. Sein Vermögen wird auf 250 Millionen Euro geschätzt.

    dpa/Manu Fernandez
  • Max Verstappen Der amtierende Champion aus dem Red-Bull-Statt liegt in derselben Gehaltsklasse wie sein Vorgänger Hamilton – bei etwa 40 Millionen Euro pro Jahr. In unserer Rangliste steht der Niederländer auf Platz eins, weil er der aktuelle Weltmeister ist.

    imago/Marco Canoniero
1 / 21

Bei der Formel 1 gilt ein Ausgabenlimit, das in dieser Saison bei 140 Millionen Euro pro Team liegt – die Fahrergehälter fallen allerdings nicht unter diese Grenze. Doch das könnte sich ändern, es werden Bestrebungen laut, auch den Einkommen der Piloten einen Deckel zu verpassen.

„Das ist doch ein komischer Zufall, wenn die Teams erstmals Geld mit den Formel-1-Rennen verdienen können und so etwas wie eine Gehaltsgrenze für Fahrer auftaucht“, sagte Aston-Martin-Pilot Sebastian Vettel zu den Verhandlungen der Rennställe über den künftigen Finanzrahmen.

Diskutiert wird, ob die Gehaltsausgaben für beide Stammfahrer bald 30 Millionen Dollar pro Jahr nicht mehr übersteigen dürfen. Wir haben in der Bildergalerie die (kolportierten) Gehälter der 20 Formel-1-Piloten aufgelistet, dabei handelt es sich um das Salär, das die Fahrer von den Rennställen als Fixum erhalten. Prämien und Einkommen aus Werbeverträgen sind dabei nicht berücksichtigt.