European Darts Grand Prix: Martin Schindler lässt Gefühlen freien Lauf – Sindelfinger Glaspalast jubelt
Die Doppel-Fünf hat’s besiegelt – und aus Martin Schindler brachen die Gefühle heraus: Er schmiss einen Pfeil zu Boden und jubelte lautstark, während er über die Bühne sprang.
Dabei startete die deutsche Nummer eins schwach in die Partie gegen den Australier Damon Heta. Erst im Laufe des Matchs gelang es ihm, seine Form zu steigern. Schließlich setzte er sich im Decider durch.

Niko Springer jubelt nach seinem Sieg gegen Gary Anderson.
Foto: Eibner-Pressefoto/Sandy DinkelackerMartin Schindler: Jubel im Sindelfinger Glaspalast
Trotz allem Jubel und aller Erleichterung: Ganz zufrieden war Martin Schindler nach dem Match nicht. „Ich habe es mir selbst schwieriger gemacht, als es hätte sein müssen“, sagte er im Sport-1-Interview nach seinem Sieg. Er spiele kein gutes Jahr, das sei im bewusst – aber er werde weiter kämpfen und weiter Gas geben.
Weiter geht es für ihn an diesem Sonntag um 16 Uhr gegen den Waliser Jonny Clayton. Zuvor spielt jedoch der zweite Deutsche, der in die dritte Runde eingezogen ist: Niko Springer. Seine Partie gegen Danny Noppert startet um 13.30 Uhr.
Springer ist nach seinem Sieg gegen Gary Anderson Deutschlands neue Nummer drei. Der Sonntag wird für alle Darts-Fans im Sindelfinger Glaspalast also noch einmal spannend.










