Einzelkritik zum VfB Stuttgart
: Chema erlöst den VfB – die Noten für die Stuttgarter Profis

Der VfB hat die Ligaphase der Europa League mit einem 3:2-Sieg gegen Bern abgeschlossen. Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten VfB-Spieler bewertet.
Von
Carlos Ubina und Heiko Hinrichsen
Stuttgart
Jetzt in der App anhören
  • Stuttgarter Torschützen unter sich: Der VfB besiegt die Young Boys aus Bern mit einem Last-Minute-Treffer von Chema (li.) mit 3:2. Ermedin Demirovic jubelt mit.

    Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Fabian Bredlow (Note 4): Der Pokaltorhüter bekam Spielpraxis, ersetzte Alexander Nübel im Tor. Bredlow leitete mit einem groben Fehlpass das 1:2 durch Gigovic ein (42.). War beim 2:2 durch einen Volleyschuss von Lauper (57.) machtlos. Hielt in der 64. Minute stark gegen Sanches.

    Pressefoto Baumann
  • Lorenz Assignon (Note 4): Rückte für Josha Vagnoman in die Startelf nach hinten rechts. Der Franzose führte sich gleich gut ein, als er vor dem 1:0 den Torschützen Undav mit einer Vorlage bediente. Lief fiel, doch seinem Auftritt fehlte die klare Linie. Assignon baute mit zunehmendem Spielverlauf ab.

    Pressefoto Baumann
  • Finn Jeltsch (Note 2,5): Schaltete sich immer wieder auch vorne mit ein – und hatte in der 31. Minute viel Pech, dass Berns Keeper Keller seinen Flachschuss noch an den linken Pfosten lenkte. War einer der Wenigen beim VfB, der bis zum Schluss seine Körperspannung behielt. Machte ein gutes Spiel.

    Pressefoto Baumann
  • Jeff Chabot (Note 3): Glänzte nach 24 Minuten mit einem Traumpass über das halbe Spielfeld in den Lauf von Führich, der aber freistehend vergab. Stand ansonsten defensiv gut. Ging aber in der 68. Minute vom Feld, da Hoeneß beim Stand von 2:2 offensiv einwechselte.

    Pressefoto Baumann
  • Maximilian Mittelstädt (Note 3,5): Nutzte seinen freien Raum in der ersten Hälfte für ein paar Flankenläufe, die aber wirkungslos verpufften. Zudem fehlte es im Zusammenspiel mit Vordermann Führich an der Feinabstimmung. War keiner, der die Kollegen auf dem Feld mitriss.

    Pressefoto Baumann
  • Chema (Note 2,5): Der junge Spanier zeigte wieder ansteigende Form. Chema lief viel und bot sich ständig an. Nach der Pause tat der Offensivspieler mehr für die Offensive. Hatte auch eine Kopfballchance (66.). Wurde für seinen Einsatz und seine Lauffreude belohnt – er erzielte den 3:2-Siegtreffer (90.).

    VfB Stuttgart
  • Angelo Stiller (Note 4): War wieder die meistgenutzte Anspielstation im Mittelfeld. Regulierte das Tempo im Stuttgarter Spiel. Allerdings drosselte Angelo Stiller zu sehr. Erst nach dem Ausgleich zum 2:2 zog er wieder an. In der 68. Minute wurde der Mittelfeldspieler ausgewechselt.

    Pressefoto Baumann
  • Badredine Bouanani (Note 3,5): Der Rechtsaußen fing mit Ungenauigkeiten im Passspiel an, fand aber dann besser ins Spiel. Badredine Bouanani dribbelte einige Male elegant in den Strafraum. Dem Algerier fehlte jedoch der letzte Pass oder ein entschlossener Abschluss. Gegen Ende versuchte er es öfter von der rechten Seite mit dem linken Fuß. Vergeblich.

    Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Deniz Undav (Note 3,5): Lief als Kapitän auf den Platz und war gleich zur Stelle. Das 1:0 erzielte Deniz Undav selbst (6.), das 2:0 durch Ermedin Demirovic bereitete er vor (7.). Danach leistete er sich ein paar Unaufmerksamkeiten und tauchte zeitweise ab. Nach 68 Minuten war Dienstschluss.

    Pressefoto Baumann
  • Chris Führich (Note 4): Zunächst mit Druck nach vorne, aber ohne den großen Effekt. Chris Führich vergab eine sehr gute Möglichkeit und leistete sich ein paar Ungenauigkeiten. Nach dem Wechsel änderte sich das Bild nicht wesentlich. In einigen Aktionen war der Außenstürmer zu unsauber. Er wurde ausgewechselt (68.).

    Pressefoto Baumann
  • Ermedin Demirovic (Note 3): Der Mittelstürmer erfüllte schnell seinen Hauptjob – er traf (7.). Ermedin Demirovic blieb auch danach gefährlich. Vor allem bei Kopfballaktionen. Allerdings ist er nicht der Mann für den feinen, ersten Kontakt. Da sprangen ihm einige Bälle weg. Wurde am Ende aus kurzer Entfernung geblockt (88.).

    Pressefoto Baumann
  • Jamie Leweling (Note 2,5): Kam in der 68. Minute für Führich in die Partie. Brachte in der Drangperiode der Schlussphase mit seinen Läufen immerhin ein wenig Dynamik ins Spiel. Scheiterte mit einem Schussversuch. Sorgte dann mit seiner Flanke auf Chema mit für das erlösende 3:2.

    Pressefoto Baumann
  • Ramon Hendriks (Note 3,5): Wurde für Jeff Chabot in der Innenverteidigung eingewechselt (68.). Der Mann mit der Maske erlaubte sich schnell einen Fehlpass. Ansonsten erledigte Ramon Hendriks seinen Job hinten.

    Pressefoto Baumann
  • Bilal El Khannouss (Note 3): Kam für Deniz Undav (68.). War gleich im Spiel. Bilal El Khannouss setzte dabei frische Impulse – eine Bereicherung in der Endphase.

    Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Atakan Karazor (Note 2,5): Der Kapitän kam auf das Feld und übernahm nicht nur die Binde, sondern auch das Kommando. Der VfB wirkte zielstrebiger. Was auch der Verdienst Karazors war, der versuchte, das einfache Spiel in den Vordergrund zu rücken. Das klappte in der 90. Minute besnonders gut, Karazor machte es schnell und trug so zum 3:2 entscheidend bei.

    Pressefoto Baumann
  • Josha Vagnoman: Kam in der 87. MInute für Assignon – zu spät für eine Bewertung.

    Pressefoto Baumann
1 / 17

Der VfB Stuttgart hat am achten und letzten Spieltag der Ligaphase der Europa League die Young Boys aus Bern mit 3:2 (2:1) besiegt. Die Tore für die Elf von Trainer Sebastian Hoeneß schossen Deniz Undav (6.), Ermedin Demirovic (7.), ehe Armin Gigovic für die Young Boys noch vor der Pause auf 1:2 verkürzte (42.).

Dann traf Berns Sandro Lauper mit einem sehenswerten Volleyschuss zum 2:2 (57.). Schließlich sorgte Chema mit seinem Treffer zum 3:2 (90.) für den Stuttgarter Sieg. Damit hat die Mannschaft von Sebastian Hoeneß 15 Punkte auf der Habenseite.

So geht es in der Europa League weiter

Damit schließt der VfB die Ligaphase als Elfter der Tabelle ab. In den Play-offs geht es jetzt gegen Celtic Glasgow oder Ludogorez Rasgrad aus Bulgarien. Zuerst muss der VfB auswärts ran. Die Auslosung findet an diesem Freitag um 13 Uhr in Nyon statt.

Setzt sich der VfB in den Play-offs durch, dann würde er im Achtelfinale entweder auf den FC Porto oder Sporting Braga treffen – beide aus Portugal. Zuerst hätte er ein Heimspiel.

Nun geht es an diesem Sonntag in der Bundesliga weiter. Anpfiff für das Heimspiel gegen den SC Freiburg ist um 15.30 Uhr.

Alle Noten für die Weiß-Roten | Das Bundesliga-Livecenter

Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Diese lesen Sie in der Bilderstrecke. Auch Sie können die VfB-Spieler bewerten – in unserem Notentool.

MeinVfB by StZ
Freitag um 11.00 Uhr
Die besten Geschichten rund um den VfB Stuttgart, spannende Hintergründe und eine ausführliche Spieltagsvorbereitung direkt aus der Sportredaktion. Mit dem MeinVfB-Newsletter immer auf Ballhöhe!