Einzelkritik zum VfB Stuttgart
: Jeff Chabot ragt aus starkem Kollektiv heraus – unsere Noten gegen Gladbach

Der VfB hat am 19. BL-Spieltag bei Borussia Mönchengladbach 3:0 gewonnen. Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten VfB-Spieler mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet.
Von
Marco Seliger und Philipp Maisel
Stuttgart
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  • Unsere Redaktion bewertet die Leistungen der VfB-Profis mit einer detaillierten Einzelkritik und vergibt pro Spieler eine Note.

    IMAGO/Mika Volkmann/IMAGO/Mika Volkmann
  • Alexander Nübel (Note 2): Stieg mit einem gehaltenen Elfmeter gegen Tabakovic in die Partie ein (13.), hatte zuvor nichts zu tun. Auch in der Folge nicht gefordert. Verbrachte einen ruhigen Nachmittag am Niederrhein.

    Baumann/Alexander Keppler
  • Josha Vagnoman (Note 3,5): Verbrachte eine unauffällige erste Spielhälfte. Und auch nach der Pause zeigte der Schienenspieler nicht die zuletzt von ihm gezeigte, gute Form. Machte viel zu wenig aus den sich ihm bietenden Räumen. Defensiv ohne Tadel.

    Baumann/Alexander Keppler
  • Finn Jeltsch (Note 2,5): Arbeitete kompromisslos seine Aufgaben ab. Seine Vorstöße wählte er mit Bedacht, hinten ließ er gegen zugegeben schwache Fohlen nichts anbrennen. Grundsolider Auftritt des Youngsters, der schon in Rom geglänzt hatte.

    Baumann/Alexander Keppler
  • Jeff Chabot (Note 2): Der Abwehrchef knüpfte nahtlos an seine letzten Auftritte an und zeigte sich jederzeit Herr der Lage. Stellte Tabakovic völlig kalt. Hatte auch in ein, zwei Situationen das Glück des Tüchtigen. Schaltete sich auch immer wieder nach vorne ein, war bei Ecken gefährlich. In dieser Form einer für Nagelsmann.

    Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Ramon Hendriks (Note 2): Übernahm eine interessante Rolle als eine Art Schienenspieler über die linke Seite, brach immer wieder durch bis in den gegnerischen Strafraum. Druckvoll und mit viel Selbstvertrauen überlud er so die linke Seite immer wieder. Suchte auch mit dicker Nase immer wieder den Weg nach vorn oder den Abschluss.

    Baumann/Julia Rahn
  • Atakan Karazor (Note 3): Der Kapitän agierte bei der Borussia gewohnt umsichtig und hatte vor allem die defensive Ordnung im Blick, was in der Anfangsphase nicht immer gelang. In der Folge aber der gewohnte Stabilisator – und nach vorne meist ebenso durchdacht und umsichtig.

    Baumann/Julia Rahn
  • Angelo Stiller (Note 3): Der Taktgeber fehlte am Donnerstag bei der AS Rom aufgrund von Leistenbeschwerden verletzt – jetzt in Mönchengladbach war Stiller wieder fit. Der Mittelfeldmann riss das Spiel wie gewohnt an sich und ließ sich im Aufbau auch mal nach links hinten fallen. Gegen schwache Gastgeber versäumte es Stiller mitunter, Tempo ins Spiel zu bringen, gab aber wie gewohnt einen umsichtigen Organisator.

    Baumann/Volker Mueller
  • Jamie Leweling (Note 2,5): Der Nationalspieler legte einen unglücklichen Start hin am Sonntagmittag: Nach zehn Minuten prallte der Ball von der Brust des Offensivmanns im eigenen Sechzehner an den leicht abgespreizten Arm - Elfmeter. Nübel hielt, und Leweling kam zunächst immer besser ins Spiel. Nach 30 Minuten war er hellwach im anderen Sechzehner, wo er eine viel zu kurze Klärung der Gladbacher ausnutzte und aus sechs Metern zur Führung traf. In der Folge aber war Leweling eher unglücklich unterwegs. Oder anders: engagiert, aber glücklos. Nach einer Stunde dann ausgewechselt.

    Baumann/Volker Mueller
  • Badredine Bouanani (Note 4): Der Algerier rotierte nach dem 0:2 in Rom in die Startelf – und gab den Rechtsaußen. Bouanani überzeugte dabei selten, er probierte viel, es gelang aber wenig. Auch, weil die Räume eng waren angesichts der meist dicht gestaffelten Gladbacher Abwehr.

    IMAGO/Pressefoto Baumann
  • Nikolas Nartey (Note 2,5): Der Däne ist nicht für die Europa League gemeldet, weshalb es nicht überraschte, dass er ausgeruht in die erste Elf rückte drei Tage nach dem 0:2 von Rom. Nartey war gewohnt viel unterwegs im Borussia-Park, er erfüllte in der Defensive seine Aufgaben – nach vorne aber gelang ihm nicht allzu viel. Bis er in einer Minute zwei Großchancen hatte. Zunächst scheiterte er per Kopfball an Borussia-Keeper Moritz Nicolas, ehe er nach einer Führich-Hereingabe per Hacke scheiterte aus kurzer Distanz. Die folgende Ecke führte dann zum 2:0 (68.). In Summe ein bissiger und griffiger Auftritt.

    Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Ermedin Demirovic (Note 3,5): Der Bosnier rückte nach der Niederlage in Rom wieder in die Startelf – und gab in Hälfte eins eine Sturmspitze der harmlosen Sorte. Später dann, in Hälfte zwei, hatte Demirovic nach 49 Minuten eine Chance, vergab aber aus kurzer Distanz im Gladbacher Abwehr-Dickicht. Nach 60 Minuten dann ausgewechselt nach eher durchwachsener Leistung.

    Baumann/Alexander Keppler
  • Deniz Undav (Note 2,5): Zum Ende des vergangenen Jahres, speziell im November, traf Undav fast so, wie er wollte – in den vergangenen Spielen war das nicht mehr so, der Nationalspieler vergab einige Großchancen. In Gladbach nun kam Undav wie Chris Führich nach 60 Minuten in die Partie – und jetzt traf er wieder. 14 Minuten nach seiner Einwechslung erzielte er per sattem Rechtsschuss das 3:0. Merke: Undav funktioniert auch als Joker.

    Baumann/Julia Rahn
  • Chris Führich (Note 2,5): Der Offensivmann kam nach einer Stunde ins Spiel – und knüpfte an sein Form-Hoch der vergangenen Wochen an. Führich brachte Schwung, und seine Ecke in den Fünfer führte in der 67. Minute zum 2:0 durch ein Gladbacher Eigentor.

    Tom Weller/dpa
  • Maximilian Mittelstädt (Note 3): Kam nach rund 70 Minuten auf das Feld, fügte sich nahtlos ein und zeigte mehrere nett anzuschauende Aktionen in der Offensive.

    Baumann/Alexander Keppler
  • Chema Andres kam nach der 75. Minute und damit zu spät füt eine Bewertung

     
  • Bilal El Khannouss kam nach der 75. Minute und damit zu spät füt eine Bewertung

    IMAGO/Eibner
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Der VfB Stuttgart hat am 19. Spieltag der Fußball-Bundesliga bei Borussia Mönchengladbach 3:0 gespielt. Damit hat die Mannschaft von Sebastian Hoeneß 36 (aktuell Platz vier) auf der Habenseite. Am kommenden Liga-Spieltag geht es im Landesduell gegen den SC Freiburg(Sonntag, 15.30 Uhr Liveticker).

Der VfB zeigte sich am Niederrhein jederzeit Herr der Lage gegen eine bemitleidenswerte Borussia, die in dieser Form Abstiegskandidat ist.

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Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Diese lesen Sie in der Bilderstrecke. Auch Sie können die VfB-Spieler bewerten – in unserem Notentool.

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