Einzelkritik zum VfB Stuttgart
: Starker Jeff Chabot als Prellbock – die Noten für die VfB-Profis

Der VfB Stuttgart hat am 15. Bundesliga-Spieltag gegen die TSG Hoffenheim 0:0 gespielt. Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten VfB-Spieler mit einer Einzelkritik bewertet.
Von
Carlos Ubina und Gregor Preiß
Stuttgart
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  • Hart am Mann: der Stuttgarter Verteidiger Jeff Chabot (rechts) setzt sich gegen Ozan Kabak durch. Unsere Redaktion bewertet die Leistungen der VfB-Profis mit einer detaillierten Einzelkritik und vergibt pro Spieler eine Note.

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  • Alexander Nübel (Note 3,5): Aufmerksam und zunächst als Libero mit Handschuhen gefordert. Alexander Nübel klärte dabei auch mal per Kopf. Bei einem schwachen Pass hatte der Torhüter Glück (19.). Auch ansonsten leistete er sich noch Ungenauigkeiten samt Ausrutscher. Packte beim ersten ernsthaften Schuss auf sein Tor sicher zu (59.).

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  • Josha Vagnoman (Note 3,5): Der Rechtsverteidiger legte einige Male den Rückwärtsgang ein, als er Tempo machen konnte. Josha Vagnoman hatte seine Seite aber weitestgehend im Griff. An diesem Bild änderte sich nach dem Wechsel nichts. In seinem Spiel gab es keine Auffälligkeiten.

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  • Finn Jeltsch (Note 2): War sofort in mehreren Kopfballduellen gefordert. Finn Jeltsch zeigte dann auch in den Zweikämpfen Präsenz gegen TSG-Torjäger Fisnik Asllani. Mutig beim Andribbeln aus der Abwehr heraus. Der Innenverteidiger musste allerdings einiges einstecken und kam nach der Pause nach starker Leistung nicht mehr auf das Feld.

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  • Jeff Chabot (Note 2): Natürlich bei Kopfbällen stark. Und in vielen Duellen am Boden blieb der Innenverteidiger ebenfalls Sieger. Dazu schlug Jeff Chabot mit Ball am Fuß ungewohnt kurze Haken. Dann bekam auch der robuste Abwehrspieler den Körpereinsatz von Hoffenheims Stürmer Tim Lemperle zu spüren. Ein starkes Spiel.

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  • Maximilian Mittelstädt (Note 3): Konzentrierte sich zunächst auf seine Kernaufgabe: das Verteidigen. Mit zunehmenden VfB-Spielanteilen agierte Maximilian Mittelstädt dann auch wieder als Flankengeber von links. Scheiterte mit seiner Direktabnahme am Nationaltorhüter Oliver Baumann (69.). Steigerte sich nach der Pause in der Offensive.

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  • Atakan Karazor (Note 3): Der Kapitän hat sich auf der Doppel-Sechs gegenüber Chema wieder in die A-Elf gespielt. Das machte der Jahresabschluss gegen die Kraichgauer noch einmal deutlich. Karazor brachte seine Stärken im Spiel gegen den Ball ein und lief viele Passwege zu. Hatte Glück, dass er bei seinem Einsteigen gegen Fisnik Asllani nur Gelb kassierte (48.). Insgesamt ein typisches Karazor-Spiel: Prädikat solide.

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  • Angelo Stiller (Note 3,5): Der zentrale Mittelfeldspieler offenbarte ungewohnte Schwächen im Passspiel (nur 69 Prozent Passquote) und haderte viel mit der harten Hoffenheimer Gangart. Bekam dafür von Schiedsrichter Daniel Siebert Gelb. War ansonsten viel mit Defensiv-Aufgaben beschäftigt.

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  • Tiago Tomas (Note 4): Ließ sich auf der rechten Seite gegen die spiel- und offensivstarken Hoffenheimer immer wieder tief fallen. Nach vorne mit dem üblichen Hacke-Spitze-Eins-Zwei-Drei, was nicht immer funktionierte. Torgefährliche Aktionen leitete der Portugiese nur wenige ein, Zweikämpfe gewann er ebenso wenige. Unglücklich für ihn, dass TSG-Torwart Oliver Baumann seinen Abschluss (43.) mit einer Sensationsparade vereitelte. Nach 69 Minuten war Schluss für ihn.

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  • Nikolas Nartey (Note 2,5): Zentral im offensiven Mittelfeld aufgeboten, war relativ wenig von dem Dänen zu sehen. Was er machte, hatte jedoch Hand und Fuß. Legte kurz vor der Pause die bis dahin beste Stuttgarter Chance Tiago Tomas mustergültig per Kopf auf. In den Statistiken Laufdistanz und Zweikampfquote weit vorne.

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  • Jamie Leweling (Note 2,5): Nach seinem Gala-Auftritt von Bremen erneut mit einer über weite Strecken guten Leistung. Auffälligster Offensiv-Akteur in der ersten Halbzeit. Lief und flankte viel, probierte er auch mal aus der Distanz wie in der 23. Minute – ohne Fortune. Baute nach der Pause aber ab.

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  • Deniz Undav (Note 4): Kam schwer in die Partie, aber das ist ja bei dem Torjäger nicht selten so. Kam aber auch in der Folge mit der robusten Gangart der Gäste nicht zurecht, auf den genialen Moment des Angreifers warteten die VfB-Fans vergebens. Sein Abseitstor in der Nachspielzeit wurde zurecht aberkannt.

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  • Ameen Al Dakhil (Note 3): Wurde nach der Pause für den angeschlagenen Finn Jeltsch eingewechselt. Fand gut in die Partie. Ameen Al-Dakhil spielte seinen Part schnörkellos. Mehr braucht es von einem Innenverteidiger erst einmal nicht.

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  • Chris Führich (Note 4): Kam wie so oft in den vergangenen Wochen, um in einer immer hektischer werdenden Partie die Stuttgarter Schlussoffensive einzuleiten. Die Schlussoffensive kam zwar, die Aktionen des zuletzt so starken Führich verliefen aber meist unglücklich.

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Der VfB Stuttgart hat am 15. Spieltag der Fußball-Bundesliga gegen die TSG Hoffenheim 0:0 gespielt. Damit hat die Mannschaft von Sebastian Hoeneß nun 26 Punkte auf der Habenseite. Am kommenden Spieltag geht es für den VfB bei Bayer Leverkusen (10. Januar, 18.30 Uhr, Liveticker) weiter.

Gegen die Hoffenheimer war es für die Gastgeber eine intensive Begegnung. Eine Lücke fand der VfB jedoch nicht – und wenn, war der Nationaltorwart Oliver Baumann zur Stelle.

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Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Diese lesen Sie in der Bilderstrecke. Auch Sie können die VfB-Spieler bewerten – in unserem Notentool.

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