Softball-Bundesliga: Reds-Frauen greifen nach dem deutschen Meistertitel

Die Stuttgart Reds haben im Halbfinale nichts anbrennen lassen. Im Bild: Jessica Weil.
Günter BergmannDie Softball-Frauenmannschaft der Stuttgart Reds hat den bislang größten Erfolg ihrer Geschichte geschafft: Mit einem 8:3 und einem 6:2 gegen die Regensburg Legionäre ziehen die Cannstatterinnen erstmals in die Finalserie um die deutsche Meisterschaft ein. Das ursprünglich gesteckte Saisonziel ist damit erreicht, nun soll die Zugabe folgen. „Uns erwartet am nächsten Wochenende ein ganz starker Gegner mit viel Erfahrung. Aber wir sind sehr motiviert, jetzt den Titel zu holen“, sagt die Spielertrainerin Hope Cornell.
Endspielgegner sind die Bonn Capitals, die ihr Halbfinale gegen den Nachbarn Cologne Cardinals souverän mit 11:0 und 7:2 gewannen. Alle Finalspiele finden in Bonn statt, erneut nach dem Modus „Best of three“. Heißt: wer zwei Siege hat, kann feiern. Die Termine: Samstag um 13 und 15.30 Uhr sowie gegebenenfalls am Sonntag um 13 Uhr. Im ersten Spiel gelten die Stuttgarterinnen als „Heimteam“ und dürfen in der unteren Hälfte des Innings in die Offensive gehen. Der rheinländische Kontrahent stand zuletzt viermal in Folge im Finale gegen die Wesseling Vermins, gewann aber lediglich die Serie im Jahr 2022.
Gegen die aktuellen Gäste aus Regensburg hatten die Reds-Frauen in der heimischen Arena am Schnarrenberg keine großen Probleme. In beiden Partien erarbeiteten sie sich trotz des Fehlens von Nationalspielerin Jule Breuninger (seit August zum Studium in den USA) eine schnelle 6:0-Führung, nach der sie jeweils nichts mehr anbrennen ließen.