Sportchef des VfB Stuttgart
: Drei Jahre Fabian Wohlgemuth – seine Meilensteine in Bildern

Am 3. Dezember 2022 hat Fabian Wohlgemuth sein Amt als Sportchef des VfB Stuttgart angetreten. Ein Erfolgsmodell – unser Rückblick in Bildern.
Von
Gregor Preiß
Stuttgart
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  • Seit drei Jahren oberster Chef über das Stuttgarter Fußball-Geschehen: Fabian Wohlgemuth

    IMAGO/Jan Huebner
  • 3. Dezember 2022: VfB-Vorstandschef Alexander Wehrle (Mi.) präsentiert gleich zwei Neuzugänge auf einmal: Trainer Bruno Labbadia und den neuen Sportchef Fabian Wohlgemuth.

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  • Die Situation im Frühjahr 2023 ist alles andere als einfach. Der VfB steht auf Rang 16, die Fans stellen alles in Frage.

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  • Nach nur vier Monaten ist die Liaison Wohlgemuth-Labbadia beendet. Nach einer Niederlage bei Union Berlin ist der VfB auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. Es ist Labbadias Ende in Stuttgart.

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  • Was nun? Der VfB verpflichtet im April 2023 Sebastian Hoeneß als neuen Trainer. Maßgeblich beteiligt: Fabian Wohlgemuth, der damals noch als Sportdirektor firmiert.

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  • Das Ganze entwickelt sich zur einzigen Erfolgsgeschichte. Nach überstandener Relegation 2023 gegen den Hamburger SV starten die Schwaben mit Hoeneß und Wohlgemuth so richtig durch . . .

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  • . . . und werden 2024 sensationell Vizemeister. Darauf kann man mit dem Boss schon mal anstoßen.

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  • Was den Fast-Absteiger der Vorsaison schnurstracks in die Champions League führt. Einer der Höhepunkte für Wohlgemuth und Co: Das Gastspiel bei Real Madrid. Auch wenn es mit 1:3 verloren geht. Wohlgemuth wurde inzwischen vom Sportdirektor zum Sportvorstand befördert.

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  • Die Bundesligasaison endet mit Rang neun mäßig, dafür darf sich der Sportchef am Ende über seinen ersten großen Titel freuen: Den Pokalsieg.

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  • Als Sportvorstand zeichnet der 46-Jährige nicht nur für den Profifußball der Männer verantwortlich, sondern für den gesamten Fußballbereich beim VfB Stuttgart – auch für den der Frauen. Ihnen gelang 2025 der Aufstieg in die zweite Liga. Im Bild neben Wohlgemuth Trainer Heiko Gerber, Präsident Dietmar Allgaier und Vorstandschef Alexander Wehrle.

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  • Als Vorstand gilt es auch repräsentative Aufgaben zu erfüllen – wie hier bei der Essensausgabe in der Stuttgarter Vesperkirche. Im Bild links Joachim Löw.

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  • Oder beim Mannschaftsabend auf dem Cannstatter Wasen. Trachtenoutfit und Maßkrug müssen sich für einen Berliner wie Wohlgemuth sicher seltsam anfühlen.

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  • Die meiste Zeit verbringt der Sportchef eines Fußball-Bundesligisten aber – richtig: am Handy.

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  • Oder vor den Mikrofonen der Journalistinnen und TV-Experten.

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  • Seit nunmehr drei Jahren ein erfolgreiches Tandem: Der oberste VfB-Chef Wehrle und sein wichtigster Vorstand.

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  • Ebenfalls ein wichtiger Partner an Wohlgemuths Seite: Christian Gentner, mittlerweile Sportdirektor.

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  • Als Sportvorstand gilt es auch mal ein Sommertheater wie jenes um Nick Woltemade und den Bayern mit deren Sportdirektor Christoph Freund (li.) zu überstehen.

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  • Mister VfB. Im Moment ist Fabian Wohlgemuth aus Stuttgart nicht wegzudenken, trotz zuletzt halbgarer Gerüchte um den VfL Wolfsburg. Wohlgemuths Vertrag beim VfB läuft noch bis 2027.

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Aller Anfang ist schwer. Diese Erfahrung musste auch Fabian Wohlgemuth machen, als er am 3. Dezember 2022 sein Amt beim VfB Stuttgart antrat. Exakt drei Jahre ist das nun her.

Der VfB stand auf Relegationsrang 16 und am Abgrund zur zweiten Liga. Der Rest ist bekannt. Bevor es zunächst noch schlimmer wurde (Tabellenplatz 18, Entlassung von Bruno Labbadia), begann der steile Aufschwung. Vier Monate nach seinem Amtsantritt verpflichtete der aus Kiel nach Stuttgart gewechselte Wohlgemuth den (damals nicht unumstrittenen) Sebastian Hoeneß als neuen Coach. Es folgte: Die erfolgreiche Relegation gegen den Hamburger SV, Vizemeisterschaft, der Einzug in die Champions League, Pokalsieg, verbunden mit der erneuten Teilnahme am Europapokal. Kurzum: Eine einzige Erfolgsgeschichte.

Wohlgemuth hat den Marktwert des Kaders fast verdreifacht

An welcher der 46-jährige Berliner maßgeblichen Anteil hat. Wenn man so will, hat er das Erbe seines Vorgängers Sven Mislintat veredelt. Wohlgemuth hat eine bis dato junge, talentierte, aber bisweilen naive Mannschaft durch reife Transfers zu einer der spielstärksten Mannschaften der Liga weiterentwickelt. Auch wenn nicht jeder Transfer saß: Der Gesamtmarktwert des Stuttgarter Kaders hat sich seit Wohlgemuths Amtsantritt im Dezember 2022 fast verdreifacht – auf 340 Millionen Euro.

Der zweifache Familienvater darf sich als einer der Väter des jüngsten Stuttgarter Aufschwungs wähnen. Mindestens anderthalb Jahre soll es in dieser Konstellation weitergehen – so lange läuft Wohlgemuths Vertrag in Stuttgart noch.

In unserer Bildergalerie blicken wir auf drei Jahre Fabian Wohlgemuth beim VfB Stuttgart zurück. Viel Spaß beim Durchklicken!

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