Stimmen zum VfB in Augsburg: DFB-Nominierung für Stiller? „Habe noch nicht aufs Handy geschaut“
Am 27. Spieltag ist der VfB Stuttgart gegen das Team des FC Augsburg angetreten. Der VfB setzte sich am Ende klar mit 5:2 im Schwaben-Duell durch. Das Team von Trainer Sebastian Hoeneß kletterte damit auf den dritten Tabellenplatz. Wir haben nach dem Spiel die Stimmen der Beteiligten gesammelt.
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Ich möchte meiner Mannschaft ein Riesen-Kompliment machen. Nach dem Ausscheiden in Porto waren wir geknickt. Dann hier bei einer Mannschaft, die seit acht Heimspielen nicht mehr verloren hat, so aufzutreten, das ist stark. Wie gesagt, ein großes Kompliment an meine Mannschaft. Der Schlüssel heute war unsere Effizienz und die schnelle Antwort auf das 1:3. Wir sind happy, weil wir wussten, dass das heute ein schwieriges Spiel sein würde.“
FCA-Trainer Manuel Baum: „Verdienter Sieg für Stuttgart. Wir verteidigen vor allem in der ersten Hälfte sehr schlecht, bekommen alle drei Treffer durch Umschalter. Nach der Pause mussten wir eine Schippe draufpacken. Das waren wir den Fans auch schuldig. Nach dem Anschluss dachte ich, wir können da nochmal hinschmecken... aber Stuttgart war zu stark. Die haben das richtig gut gemacht. “
VfB-Mittelfeldspieler Angelo Stiller: „Es war wichtig, dass wir schnell führen – auch in der Höhe war es, glaube ich, verdient am Ende. Wir hatten anstrengende Wochen, deshalb wollten wir ruhig und smart spielen. Das haben wir gemacht. Ich weiß nicht, was der DFB zur Nominierung gesagt hat. Ich habe noch nicht aufs Handy geschaut.“

Deniz Undav schoss den VfB zum Sieg.
Foto: Baumann/Alexander KepplerVfB-Stürmer Deniz Undav: „Es war keine perfekte Woche. Wollten eine Reaktion zeigen und die Wut mitnehmen. Wir waren von Anfang an überlegen, und machen die Tore dann zur richtigen Zeit. Wir haben das Spiel dann in der zweiten Halbzeit unnötig spannend gemacht, den Fuß – wie so oft, wenn wir führen – vom Gaspedal. Ich möchte nicht nur einfach dabei sein bei der Nationalmannschaft, ich möchte spielen. Mal gucken, was der Bundestrainer vorhat. Und wenn ich nicht spiele, dann gebe ich von der Bank Gas.“
FCA-Stürmer Michael Gregoritsch: „Wir kassieren die Tore viel zu einfach. Das darf uns so nicht passieren. Wir hatten einen genauen Plan, haben es aber nicht auf die Kette gekriegt. In der zweiten Halbzeit haben wir uns nicht aufgegeben, das versuchen wir, als Positives mitzunehmen. Uns sollte nun wieder klar sein, in welcher Kategorie wir in der Bundesliga sind.“
FCA-Mittelfeldspieler Fabian Rieder: „Wir waren defensiv zu schlecht in der ersten Halbzeit. Wir haben die Bälle zu einfach verloren, hinten waren wir einen Schritt zu spät. 5:2 ist schon hart. Wir haben zu viele Chancen gegen uns bekommen. Es war im Kollektiv nicht gut, das fängt vorne bei den Stürmern an und hört hinten beim Torwart auf. Der VfB war natürlich auch sehr effizient.“
VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Das war heute ein griffiger, klarer und sehr effektiver Auftritt unserer Mannschaft. Mit Blick auf die Tabelle und als unmittelbare Antwort auf das Ausscheiden gegen Porto war das heute ein wichtiger Abend für uns. Die Tore waren teils fantastisch herausgespielt. Den leichten Spannungsabfall in der zweiten Hälfte haben wir schnell mit Toren beantwortet. Fünf Auswärtstore sprechen für sich. Die Mannschaft ist konstant in der Lage, am Leistungslimit zu agieren. Das war die richtige Antwort auf Porto.“
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