: Deniz Undav: „Wir haben uns nicht kleinkriegen lassen“
Nach dem 2:0-Erfolg des VfB Stuttgart im DFB-Pokal in Mainz haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.
Von
Heiko Hinrichsen und Carlos Ubina
Stuttgart
Deniz Undav (Mitte) hält wie die VfB-Kollegen im Zweikampf mit den Mainzern (hier Lennard Maloney) dagegen.
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Vor dem Anpfiff begrüßen sich am Spielfeldrand VfB-Trainer Sebastian Hoeneß und Mainz-Co-Trainer Michael Silberbauer.
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Vor dem Anpfiff füllen sich in Mainz die Ränge – noch sind viele Plätze frei.
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Zum Anpfiff des Spiels gegen Mainz sind die VfB-Fan-Ränge voll besetzt.
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Letzte Motivationsrunde: Vor dem Anpfiff bilden die VfB-Spieler einen Kreis und schwören sich ein.
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Schiedsrichter der Partie war Deniz Aytekin.
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Und dann ging es auch schon ganz schnell, denn in der 6. Minute bescherte Luca Jaquez (r.) dem VfB die frühe Führung
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... und jubelte anschließend mit Chabot (M.).
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VfB-Spieler protestieren lautstark gegen eine Entscheidung von Schiedsrichter Deniz Aytekin.
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Angelo Stiller setzt sich im Zweikampf gegen Kaishu Sano durch.
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Im Zweikampf versucht Bilal El Khannouss, Phillipp Mwene den Ball abzunehmen.
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In der ersten Halbzeit hatte VfB-Torhüter Fabian Bredlow (r.) weniger zu tun – hier im Bild mit Mainz-Mittelfeldspieler Jae-Sung Lee.
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Atakan Karazor (VfB Stuttgart) deutet an, dass er angespielt werden möchte.
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Zweikampf zwischen Paul Nebel (FSV Mainz 05) und Ramon Hendriks (VfB Stuttgart).
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Die zweite Halbzeit beginnt vielversprechend: Deniz Undav (VfB, M.) hat die nächste Torchance, die er leider vergibt.
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Auf der anderen Seite setzt Armindo Sieb (1. FSV Mainz 05) zur nächsten Chance an, scheitert aber im Duell mit Jeff Chabot (VfB Stuttgart).
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Zweikampf zwischen Badredine Bouanani (VfB Stuttgart) und Nadiem Amiri (1. FSV Mainz 05).
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In der zweiten Halbzeit ist VfB-Keeper Fabian Bredlow deutlich mehr gefordert.
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In der 73. Minute trifft Kapitän Atakan Karazor (l.) zum 2:0 und verschafft dem VfB damit einen beruhigenden Vorsprung.
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Gemeinsam mit Torschütze Atakan Karazor (M.) feiern die VfB-Spieler das 2:0.
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VfB-Offensivmann Chris Führich prüft Keeper Robin Zentner.
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Nach einem hitzigen Zweikampf kommt es zu einer kurzen Rudelbildung, die Schiri Aytekin schlichtet.
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Am Ende jubeln Sebastian Hoeneß und seine Jungs über den Einzug in die nächste Runde.
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In der zweiten Runde des DFB-Pokals hat der VfB Stuttgart beim 1. FSV Mainz 05 mit 2:0 gewonnen – und so das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht. Wir haben nach dem Spiel die Stimmen der Beteiligten gesammelt.
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Wir haben hier in Mainz das erwartet intensive und hitzige Spiel bekommen. Für uns war es wichtig, dass wir mit dem ersten Tor das Spiel für uns öffnen konnten. Es war kein Schönheits-Wettbeweb, den es hier zu gewinnen gab. Ich bin stolz auf die Jungs, dass wir dagegen gehalten und verdient gewonnen haben. Wir gehen derzeit gut mit Widerständen um.“
Michael Silberbauer (Co-Trainer FSV Mainz): „Stuttgart hat besser angefangen – und das Gegentor zum 0:1 ist dann für uns nicht gut gelaufen. Doch dann sind wir unsererseits gut ins Spiel gekommen. In der zweiten Halbzeit war es lange ein Schlagabtausch. Ich hatte da das Gefühl, dass das Spiel da hätte auch kippen können. “
Atakan Karazor (VfB-Kapitän): „Es war heute schwer. In diesem Stadion ist es immer hitzig. Der Platz war ziemlich rutschig. Ohnehin ist es gegen Mainz schwer zu spielen. Aber wir haben uns heute reingeschmissen und alles gegeben. Heute bin ich „Man of the Match“ geworden. Aber jeder anderes hätte es auch verdient. Am Ende bin ich einfach froh, dass wir in die nächste Runde eingezogen sind.“
Deniz Undav (VfB-Stürmer): „Wir haben uns nicht provozieren lassen. Die Mainzer wollten eine Reaktion zeigen und haben viele Fouls gespielt, sehr viele unnötige Fouls, immer ein bisschen nachgetreten. Wir wussten, dass sie das versuchen werden und haben uns nicht kleinkriegen lassen, sondern haben dagegengehalten und das Ding gezogen.“
Paul Nebel (Spieler FSV Mainz): Ich glaube, dass wir in den entscheidenden Momenten, ob’s dann ne Standard ist, ob’s dann ja auch eigene Fehler sind, einfach zu viel zulassen. Und ne Topmannschaft wie Stuttgart, die nutzen die Dinger halt aus. Ich glaube schon, dass wir schon wieder Schritte nach vorne gemacht haben.“
Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Übrigens:Auch Sie können hier die VfB-Spieler bewerten. Die Bilder zum Spiel haben wir in der Galerie für Sie zusammengestellt.