Stuttgart gegen SC Freiburg
: Traumtor von Demirovic: VfB klettert Richtung Königsklasse

Stuttgart lässt gegen Freiburg etliche Chancen liegen - und schlägt kurz vor Schluss doch noch zu. Vorher stehen Deniz Undav und Noah Atubolu im Fokus.
Von
red/dpa
Stuttgart
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  • Ein spätes Traumtor von Ermedin Demirovic (M.) hat dem VfB vorläufig einen Champions-League-Platz in der Fußball-Bundesliga beschert (Archivfoto).

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  • Vor dem Anpfiff der Partie gegen den SC Freiburg versammelte sich der VfB im Teamkreis, um sich kurz zu motivieren.

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  • Finn Jeltsch geht entschlossen in den Zweikampf und sorgt für Stabilität im Mittelfeld.

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  • Bilal El Khannouss kommt am zweiten Pfosten an den Ball und legt ihn clever quer auf Undav.

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  • Erste große Chance für den VfB: Deniz Undav zieht in den Strafraum und sucht den Abschluss...

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  • ...doch der Schwabe scheitert am aufmerksamen Freiburger Keeper Noah Atubolu.

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  • VfB-Abwehrspieler Josha Vagnoman und Derry Scherhant ringen um jeden Zentimeter im Mittelfeld.

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  • Im Zweikampf landet der Ball von Jamie Leweling direkt am Kopf von Jan-Niklas Beste.

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  • Nikolas Nartey steigt hoch und bringt den Ball aufs Tor der Freiburger – doch Keeper Noah Atubolu ist aufmerksam.

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  • Yuito Suzuki behauptet sich im Kopfball gegen Angelo Stiller und Ramon Hendriks.

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  • Nach seinem Nasenbruch spielt Ramon Hendriks mit der charakteristischen Schutzmaske.

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  • Der VfB kämpfte und kämpfte, doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Mitten im Kampf um den Ball: Angelo Stiller.

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  • VfB-Stürmer Deniz Undav gab alles, doch gegen Freiburg wollte das Tor einfach nicht fallen.

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  • Noah Atubolu hielt sein Tor lange sauber und erschwerte es dem VfB Stuttgart, ein Tor zu erzielen.

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  • In der 90. Minute erzielte Ermedin Demirović schließlich das wichtige 1:0 für sein Team.

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Ein spätes Traumtor von Ermedin Demirovic hat dem VfB Stuttgart den Sieg im Landesduell und zumindest vorläufig einen Champions-League-Platz in der Fußball-Bundesliga beschert. Die Schwaben gewannen gegen den SC Freiburg mit 1:0 (0:0) und zogen in der Tabelle an RB Leipzig vorbei auf Rang vier. Die Badener indes liegen auch nach dem 20. Spieltag ein ganzes Stück hinter den Europapokalplätzen.

Der VfB hatte im Baden-Württemberg-Duell viel Ballbesitz und die besseren Chancen. Woran es ihm vor 60.000 Zuschauern lange fehlte, war die Effizienz – ehe Joker Demirovic in der 90. Minute doch noch zuschlug. Zuvor konnten sich die Freiburger vor allem auf ihren Torhüter Noah Atubolu verlassen.

Freiburg nach Suzukis Warnschuss harmlos

Die Stuttgarter waren schon in der ersten Halbzeit die deutlich aktivere Mannschaft. Die Gäste ließen sich abgesehen von einem Distanzschuss von Yuito Suzuki (4.) und einem Außennetz-Treffer von Derry Scherhant (43.) vorn nur selten blicken.

Defensiv standen die Freiburger zunächst noch recht kompakt, nach und nach gerieten sie aber zunehmend in Bedrängnis. Nachdem SC-Keeper Atubolu einen Kopfball von VfB-Verteidiger Josha Vagnoman stark pariert hatte (20.), rückte vor allem Deniz Undav in den Fokus. 

Stuttgarts Nationalstürmer suchte einen Abschluss nach dem anderen. Einmal rettete Freiburgs Abwehrchef Matthias Ginter bei einem Schuss des 29-Jährigen kurz vor der Linie (28.), wenig später konnte Undav einen heftigen Fehler im Spielaufbau der Badener nicht nutzen (32.). 

Undav und die Chancenverwertung

Die Chancenverwertung des WM-Kandidaten war in dieser Saison schon häufiger Thema. Nach seinem Tor beim 3:0-Auswärtssieg gegen Borussia Mönchengladbach vor einer Woche hatte sich Undav gegen seine Kritiker gewehrt. Diesmal agierte der Angreifer wieder unglücklich.

Spätestens als Nikolas Nartey per Kopf am erneut gut reagierenden Atubolu scheiterte, wäre die Stuttgarter Führung verdient gewesen (42.). Dann leistete sich plötzlich VfB-Torwart Alexander Nübel noch einen Aussetzer, der außer einem Freiburger Eckball aber keine weiteren Folgen hatte (44.).

Europapokal-Belastung macht sich bemerkbar

Den zweiten Durchgang begannen die Breisgauer offensivfreudiger. Schnell stand aber auch wieder ihr Schlussmann Atubolu im Blickpunkt, der aus kurzer Distanz gegen Bilal El Khannouss parierte (52.).

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß versuchte, seinem Angriff neuen Schwung zu verleihen und wechselte unter anderem Flügelspieler Chris Führich ein. Drei Tage nach ihren Europa-League-Auftritten wirkten beide Teams phasenweise aber nicht mehr ganz so frisch, die Ungenauigkeiten häuften sich nun.

In den Schlussminuten arbeiteten die Gastgeber noch mal am 1:0, vor dem gegnerischen Tor agierten sie aber weiter glücklos. Als alles schon auf ein Remis hindeutete, hämmerte der ebenfalls eingewechselte Demirovic den Ball sehenswert in den Freiburger Winkel.

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