VfB Stuttgart gegen SC Freiburg
: „Das war eine Demonstration“

Nach dem 4:0 des VfB gegen die Breisgauer haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.
Von
Gregor Preiß und David Scheu
Stuttgart
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  • Jubelnde Stuttgarter bestimmen das Bild nach der Winterpause. In unserer Bildergalerie blicken wir auf die Partie gegen den Sportclub zurück.

    Baumann
  • Der VfB startet furios in die Partie. Bereits in der zweiten Minute prüft Nick Woltemade SCF-Torwart Florian Müller das erste Mal, der den Schuss auf Kosten einer Ecke klärt. Den folgenden Eckstoß köpft Anthony Rouault zur frühen Führung für den VfB ein. Es ist das erste Bundesliga-Tor für den Franzosen.

    imago/Wolfgang Frank
  • Fünfzehn Minuten später erhöht der VfB auf 2:0. Wieder geht dem Tor ein Standard voraus. Der SC Freiburg kann eine Ecke nur unzureichend klären, sodass Angelo Stiller unbedrängt flanken kann. In der Mitte steht Ermedin Demirovic völlig frei und nickt den Ball ein.

    Pressefoto Baumann/Julia Rahn
  • Die Ultras des VfB zeigen einen Spruchband, in dem sie das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes kritisieren, wonach Vereine bei sogenannten Hochrisikospielen die Polizeikosten selbst tragen müssen.

    IMAGO/Michael Weber
  • Der VfB bleibt auch in der Folgezeit gefährlich und belohnt sich in der 29. Minute vermeintlich erneut – doch diesmal zählt der Treffer aufgrund einer Abseitsstellung des Torschützen Ermedin Demirovic nicht. Damit steht es eins zu eins in Sachen Abseitstoren. Denn auch der SCF bekam ein Tor aberkannt (5. Minute).

    imago/Wolfgang Frank
  • Quasi mit dem Pausenpfiff sorgt der VfB für die vermeintliche Vorentscheidung. Nach einem Foul an Jamie Leweling zeigt Schiedsrichter Felix Zwayer auf den Punkt. Nick Woltemade schnappt sich den Ball und verlädt Florian Müller. Zur Pause steht es damit 3:0.

    Pressefoto Baumann/Volker Müller
  • In Halbzeit zwei sieht Sebastian Hoeneß ein Duell auf Augenhöhe. Beide Mannschaften lassen wenig zu, bis ...

    Pressefoto Baumann/Julia Rahn
  • ... in der 80. Minute der eingewechselte Deniz Undav auf Zuspiel von Chris Führich zum 4:0-Entstand trifft. Sein Schuss wird noch entscheidend von Verteidiger Jordy Makengo abgefälscht, weshalb SFC-Torwart Florian Müller keine Abwehrchance hat.

    Pressefoto Baumann/Volker Müller
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Der VfB Stuttgart hat den SC Freiburg nach einer überzeugenden Vorstellung mit 4:0 (3:0) nach Hause geschickt und steht erstmals in dieser Saison auf einem Champions-League-Platz. Wie ordnen die Spieler und Verantwortlichen das Geschehen ein? Die Stimmen zum Spiel im Überblick.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Wir sind mit dem frühen Tor überragend gut ins Spiel gekommen. In der ersten Halbzeit haben wir dann richtig gut gespielt, das dritte Tor vor der Pause war wichtig. Danach waren die Weichen gestellt. Wir waren auch danach immer auf dem Weg nach vorne und hatten stets die Kontrolle. In der zweiten Halbzeit ging es darum, nichts mehr anbrennen zu lassen. Es freut mich, dass wir wieder zu Null gespielt haben. Das ist immer die Basis für Siege. Es war ein Top-Abschluss dieser Woche.“

Freiburg-Trainer Julian Schuster: „Glückwunsch an den VfB zum verdienten Sieg. Es war kein schöner Nachmittag für uns. Bei mir, bei der Mannschaft und den Fans herrscht maximale Enttäuschung. Ich will mich jetzt nicht verkriechen und zwei Tage drüber schlafen. Jeder muss jetzt Verantwortung übernehmen und in den Austausch gehen. Jeder Einzelne ist in der Pflicht, aus diesem Spiel zu lernen.“

VfB-Profi Ermedin Demirovic: „Heute hat jeder beim Jubeln gesehen, wie erleichtert ich war. Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen. Wir haben in dieser Woche nochmal spezifisch Flanken und Kopfbälle trainiert. Umso mehr freut es mich, dass es heute mit einem Tor geklappt hat. Jeder weiß, wie es als Stürmer ist, wenn du eine Flaute hast. Ob ich dem zweiten aberkannten Tor hinterher trauere? Immer! Es war so knapp. Anderseits, wir haben 4:0 gewonnen, ich habe getroffen. Alles easy.

VfB-Profi Nick Woltemade: „Es läuft gerade sehr gut, auch für mich persönlich. Man merkt, was Vertrauen aus macht. Und die Mannschaft macht es mir gerade auch sehr einfach. Da kann man nur glänzen.“

VfB-Profi Anthony Rouault: „Das hat heute Spaß gemacht. Das 1:0 freut mich natürlich besonders, weil es mein erstes Tor für den VfB war. Ich kann sagen: Es war einstudiert, ohne zuviel verraten zu wollen. So kann es weitergehen. Am besten schon am Dienstag in der Champions League.“

VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Die schöne Nachricht für mich heute ist, dass wir ohne Leistungsabfall so viele Wechsel vornehmen und unser dominantes Spiel trotzdem aufrecht erhalten konnten. Glückwunsch an unsere Standardtrainer für drei Tore nach Standardsituationen! Das war heute schon eine Demonstration und der bestmögliche Fall, wie man aus der Winterpause kommen kann.“

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