Der Flügelstürmer stößt sich den Kopf an und geht vorzeitig in die Kabine. Josha Vagnoman absolviert dagegen das volle Pensum am Samstagvormittag.
Von
David Scheu
Stuttgart
Justin Diehl (rechts) arbeitet an seinem Comeback.
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In der Anfangsphase spielt sich das Geschehen weit weg von den Toren beider Mannschaften ab. Auf Torchancen warten die Fans vergeblich.
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Ermedin Demirovic und Deniz Undav sind anfangs gar nicht im Spiel – und sind entsprechend gelaunt.
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Angelo Stiller probiert es mal aus der Distanz, doch sein Schuss rauscht am rechten Pfosten vorbei.
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Auch durch Standards strahlt der VfB in den ersten 30 Minuten keine Gefahr aus.
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In der 31. Minute plötzlich die Riesenchance zum 1:0! Einen Freistoß an der Mittellinie führen die Stuttgarter schnell aus. Deniz Undav schickt Ermedin Demirovic auf die Reise. Der läuft alleine auf Kevin Müller zu und scheitert am Heidenheimer Schlussmann.
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Wenige Minuten später lässt Deniz Undav eine weitere gute Chance liegen. Der Angreifer versucht es aus halblinker Position per Lupfer, zielt dabei aber zu hoch. So bleibt es zur Pause beim 0:0.
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Glück für den VfB in der 56. Minute. Beim Versuch, einen Kopfball von Patrick Mainka zu klären, trifft Jeff Chabot den Ball nicht richtig – und befördert ihn an die Unterkante der Latte, von wo aus der Ball jedoch vor und nicht hinter die Linie springt.
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Ermedin Demirovic lässt die nächste Großchance liegen. Der Stürmer kann sich aus elf Metern zentraler Position die Ecke aussuchen, wartet allerdings einen Tick zu lange, sodass Frans Krätzig noch rechtzeitig von hinten entscheidend stören kann.
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Das muss das 1:0 sein – ist es aber wieder nicht. Nick Woltemade erkämpft sich im Strafraum den Ball, setzt mit einer Schussfinte Kevin Müller auf den Hosenboden und muss den Ball nur noch ins leere Tor schieben. Doch der Angreifer lupft den Ball an die Latte.
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Der VfB verzweifelt: Erst trifft Undav nach einer Ecke mit seinem Kopfball nur den Pfosten, dann wird Stillers Schuss in letzter Sekunde geblockt.
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Und in der 89. Minute bekommt der VfB die Quittung für seinen Chancenwucher. Mathias Honsak zieht aus der Distanz einfach mal ab – und nagelt den Ball unhaltbar ins linke obere Eck. 0:1 lautet wenige Minuten später auch das Endergebnis.
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Kurzer Schreckmoment für Justin Diehl: Der Flügelstürmer des VfB Stuttgart, der nach muskulären Problemen in der kommenden Woche wieder eine Option sein soll, blieb im Training am Samstag auf dem Boden liegen. Ein größerer Rückfall oder eine strukturelle Verletzung ist aber nicht zu befürchten: Diehl hatte sich den Kopf angestoßen und es danach nochmals kurz versucht, war schließlich aber doch vorzeitig in die Kabine gegangen. Co-Trainer Malik Fathi sprang ein – und führte sich gleich mit einem Tor gegen Fabian Bredlow ein.
Ein anderer zuletzt verletzter Profi absolvierte dagegen das volle Pensum: Rechtsverteidiger Josha Vagnoman trainierte ohne Einschränkungen. Auch Dan-Axel Zagadou nahm nach seiner monatelangen Pause wegen einer Knieverletzung schon wieder an Teilen der Spielform teil – allerdings als neutraler Spieler, der keine Zweikämpfe führte. Nach 45 Minuten ging der Innenverteidiger zu einem individuellen Programm mit Athletiktrainer Martin Franz über. Für die anderen VfB-Profis standen noch Spielformen, eine Flanke-Abschluss-Übung und Steigerungsläufe auf dem Programm.
Während und nach der Einheit führte Cheftrainer Sebastian Hoeneß Einzelgespräche – etwa mit Yannik Keitel oder Jacob Bruun Larsen, den der Coach am Vortag für sein Verteidigungsverhalten beim Gegentor zum 0:1 gegen den 1. FC Heidenheim noch kritisiert hatte.
Das Autogrammschreiben im Anschluss gestaltete sich dann weniger zeitintensiv als üblich: Gerade einmal 20 Fans hatten die Einheit im Schlienz-Stadion verfolgt – wie auch einige Jugendspieler des FC Augsburg vor ihrem Spiel gegen die U17 des VfB sowie Sportvorstand Fabian Wohlgemuth auf der gegenüberliegenden Seite.