Fußball-Kreisliga A, Staffel 2
: Waldebene enteilt der Konkurrenz, Rohrs Trainer Kämmerer kündigt Abschied an

Der Tabellenführer profitiert von Ausrutschern der Verfolger. Die Ungeschlagen-Serie des SV Hoffeld reißt. In Plieningen kriegen sich zwei Kicker in die Haare – mit roten Folgen.
Von
Marius Gschwendtner
Stuttgart
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Ioannis Potsou (links) war beim Waldebene-Sieg erneut der herausragende Spieler. Derweil kündigt Rohrs Trainer Klaus Kämmerer (rechts) seinen Ausstieg an.

Günter Bergmann

Der 18. Spieltag der Fußball-Kreisliga A-Staffel 2 hat reichlich Gesprächsstoff geboten. Der Spitzenreiter FSV Waldebene Stuttgart-Ost baut seinen Vorsprung nach Patzern der Verfolger weiter aus, ein Trainer-Urgestein verabschiedet sich, und der KV Plieningen siegt dank eines kuriosen Treffers. Zudem muss Ermis eine erneute Schocknachricht verdauen und der ABV Stuttgart sein Heimspiel auf fremdem Platz austragen.

FSV Waldebene Stuttgart-Ost – Spvgg Möhringen 3:2

Der FSV Waldebene Stuttgart-Ost hat in Unterzahl das Spiel gedreht und so seine Tabellenführung ausgebaut. Der Vorsprung auf den schärfsten Verfolger, den ABV Stuttgart, beträgt nun sieben Zähler. „Jetzt wissen wir, dass wir die Gejagten sein werden“, sagt der Trainer Rocco Cesarano, der nach eigener Aussage für gewöhnlich nicht auf die Tabelle schaut. Seine Einschätzung: „Die nächsten zwei Spiele in Rohr und bei Germania Degerloch werden die Richtung vorgeben. Dann sieht man eine Tendenz.“

Gegen Möhringen dominierte der Tabellenführer die Anfangsminuten und ging verdient in Führung. Dann jedoch passte der Möhringer Trainer Tobias Fuchs die Taktik seines Teams an und stellte um. Das Waldebene-Team tat sich in der Folge deutlich schwerer. Mit Blick auf die Anpassungen lobt Cesarano sein Gegenüber und erteilt ihm anerkennend den Spitznamen „Trainer-Fuchs“. In der Folge entschärfte der Waldebene-Torhüter Nikolai Graf mehrere Chancen der Möhringer, ehe die Gäste aus zwei FSV-Fehlern Profit schlugen. Etienne Friedrich und Paul Stallbaumer trafen zur Wende. Damit war das Auf und Ab jedoch nicht beendet. Erst musste der Waldebene-Kapitän Joe Beutenmüller nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz, dann glich de Tabellenführer durch ein sehenswertes Tor von Ioannis Potsou in Unterzahl aus. Und kurz vor Schluss fing der Keeper Graf einen Freistoß der Möhringer ab und bereitete mit einem langen Abschlag sogar noch den Siegtreffer von Leon Renner vor. Der Angreifer lupfte den Ball über Möhringens heranstürmenden Schlussmann Ben Bartsch zum 3:2. „Ich wäre auch mit einem Punkt zufrieden gewesen, aber die Jungs wollten mehr“, sagt Cesarano.

Vergangene Woche war die Spvgg Möhringen auf der glücklichen Seite gestanden, als sie in der Nachspielzeit das Spiel gegen den TSV Rohr noch gedreht hatte. Diesmal war der Tabellenelfte auf der enttäuschten Seite. „Es ist ärgerlich, weil mehr drin war“, sagt der Trainer Tobias Fuchs. Seine Spieler hätten alles reingeworfen und nach dem Platzverweis das Momentum auf ihrer Seite gehabt. „Dass wir in Überzahl nicht mindestens einen Punkt mitnehmen, müssen wir uns ankreiden“, sagt Fuchs. Die Möhringer hatten Glück, dass ihr Torschütze Stallbaumer kurz vor Schluss nicht ebenfalls Gelb-Rot sah. Der Angreifer war kurz zuvor mit Gelb verwarnt worden und leistete sich dann ein taktisches Foul. „Da hätte man gut Gelb-Rot zeigen können. Wir sind natürlich froh, dass er uns im nächsten Spiel nicht fehlt“, sagt Fuchs. Am kommenden Sonntag empfangen die Möhringer den FV Germania Degerloch.

Tore: 1:0 Leon Cesarano (9.), 1:1 Friedrich (63., Foulelfmeter), 1:2 Stallbaumer (70.), 2:2 Potsou (82.), 3:2 Leon Renner (88.).

Besonderes: Gelb-Rot für Beutenmüller (Waldebene, 74.).

ABV Stuttgart – TSV Rohr 2:2

Der ABV Stuttgart und der Platz der Sportfreunde Stuttgart werden in dieser Saison wohl keine dicken Freunde mehr. Weil das Lacrosse-Team des ABV Stuttgart den eigenen Platz belegte, musste der Tabellenzweite für sein Heimspiel gegen den TSV Rohr auf das Footballfeld des Waldau-Nachbarn umziehen. Wie beim 1:1 gegen die Sportfreunde im September vergangenen Jahres gab es erneut ein Unentschieden. Blessing Omoregie rettete kurz vor Schluss wenigstens einen Zähler für den Favoriten. „Für ein normales Heimspiel wäre es zu wenig, weil es aber eher ein Auswärtsspiel für beide Mannschaften war, ist das Ergebnis in Ordnung“, sagt der ABV-Trainer Achim Häusler. Er und sein Team fühlen sich moralisch als Sieger, haben sie doch zweimal einen Rückstand egalisiert. „Das Spiel lief eher für Rohr“, berichtet Häusler. Die frühe Gäste-Führung durch Ismail Seker konterte wenig später Valentin Loparco. „Während unserer besten Phase rund eine Viertelstunde vor der Pause hätten wir ein Tor machen müssen, dann hätten wir das Spiel vermutlich gewonnen“, sagt Häusler. So brachte Samir Ramic kurz nach dem Seitenwechsel die Rohrer erneut in Front, ehe Omoregie nach einem weit geschlagenen Ball für den Endstand sorgte.

Aus Sicht von Rohrs Trainer Klaus Kämmerer ein gerechtes Ergebnis. „Beide Mannschaften hatten ihre dominanten Phasen, von daher kann sich über das ganze Spiel hinweg keiner beklagen“, sagt der Coach. Gerne hätten die Rohrer die drei Punkte im Duell der Bezirksliga-Absteiger über die Zeit gebracht, mussten aber letztlich die Qualität des Tabellenzweiten anerkennen.

Unabhängig vom Saisonausgang hat Kämmerer bereits eine Entscheidung getroffen: Der erfahrene Trainer wird den aktuellen Tabellenachten nach der Runde verlassen. „Der Verein und auch ich hätten gerne weitergemacht. Aus privaten Gründen ist es mir aber zeitlich nicht mehr möglich, das Amt weiter auszufüllen“, sagt Kämmerer. Auf und neben dem Platz sei der Verein auf einem guten Weg, berichtet der mehrfache Meistertrainer, der seit 2024 das Team betreut.

Tore: 0:1 Seker (15.), 1:1 Loparco (23.), 1:2 Ramic (47.), 2:2 Omoregie (84.).

Besonderes: –

KF Kosova Bernhausen – SV Hoffeld 4:2

Nach 13 Spielen ist die Ungeschlagen-Serie des SV Hoffeld gerissen. Der bisherige Dritte fand im Tabellennachbarn KF Kosova Bernhausen seinen Meister. Vor allem einen Spieler konnten die Gäste kaum in Schach halten: Elvir Gashi. Der ehemalige Jugendkicker der TSG Hoffenheim bereitete den ersten Kosova-Treffer von Artor Makaj vor und war auch am zweiten Tor beteiligt. „Für mich war er der beste Spieler auf dem Feld“, lobt Hoffelds Coach Grigorios Dimoulatos. Endi Ramadani erhöhte noch vor der Pause auf 3:0. „Das tat schon sehr weh, vor allem weil es mir bei den Toren teilweise zu leicht ging“, ärgert sich Dimoulatos. Zwar kamen die Hoffelder nach der Pause besser in die Partie,kassierten aber dennoch das vierte Gegentor durch Artian Sylai, ehe sie in der Schlussphase noch Ergebniskosmetik betrieben. „Wenn man nicht aufs Tor schießt, dann macht man auch keine Tore“, fasst der Hoffelder Coach schlicht zusammen.

Dabei schienen die Chancen, gegen Kosova zu treffen, eigentlich besser als sonst. Denn der Stammkeeper der Gastgeber, der ehemaligen Regionalliga-Keeper Plator Gashi (früher TSG Balingen) fehlte. Er befand sich in den vergangenen Wochen aus familiären Gründen in seiner Heimat. So stand zwischen den Pfosten erneut der Notfalltorhüter Avland Hulaj – zuvor beim Kreisliga-B-Spiel der beiden Zweitvertretungen als Flügelspieler auf dem Platz. „Er hat Erfahrungen als Torhüter beim Futsal im Kosovo gesammelt und jetzt richtig gut gehalten“, berichtet der Spielleiter Shpetim Mushkolaj. Am nächsten Sonntag gegen MK Makedonija Stuttgart soll jedoch Plator Gashi ins Kosova-Tor zurückkehren.

Zum Spiel sagt Mushkolaj: „Wir hatten Hoffeld stärker erwartet.“ Entscheidend sei die Effizienz seines Teams gewesen. „Wir haben aus fünf Chancen vier Tore gemacht.“ Am Ende habe das Team dann defensiv etwas nachgelassen und durch zwei Fehler die Hoffelder Treffer ermöglicht. Mit dem Sieg ziehen die Kosovaren an den Hoffeldern vorbei und belegen nun Platz drei.

Tore: 1:0 Makaj (6.), 2:0 Makaj (17.), 3:0 Ramadani (32.), 4:0 Sylai (64.), 4:1 Fakner (80.), 4:2 Ali Younis (86., Foulelfmeter).

Besonderes: –

Spvgg Stetten – GFV Ermis Metanastis Stuttgart 2:5

Eine Hiobsbotschaft jagt die andere beim GFV Ermis Metanastis Stuttgart. In Christos Sanozidis hat der Tabellenvierte den nächsten Langzeitausfall zu verzeichnen. Der Torschütze zum 2:1 stürzte in der letzten Aktion und brach sich dabei sein Handgelenk. Wie lange er fehlen wird, richtet sich danach, ob der Verteidiger operiert werden muss oder nicht. „Ich hätte lieber den Spieler behalten als die drei Punkte“, sagt der Trainer Jetmir Fetai. In der Wintervorbereitung hatte sich bereits Glenn Agyemang die Schulter gebrochen und fehlt die komplette Rückrunde.

In Stetten kam Ermis zunächst gut in die Partie, geriet nach einem Abspielfehler im eigenen Strafraum jedoch mit 0:1 in Rückstand. „In der zweiten Hälfte haben die Jungs dann eine Schippe draufgelegt“, berichtet Fetai. Die Folge: fünf eigene Treffer, die zum verdienten Sieg führten. Zwischenzeitlich hatte Tobias Burkhardt für den Gegner noch einmal ausgeglichen.

Tore: 1:0 Yalcin (20.), 1:1 Gkiagkiaev (50., Foulelfmeter), 1:2 Sanozidis (59.), 2:2 Burghardt (62., Foulelfmeter), 2:3 Kourou (66.), 2:4 Almpantis (80.), 2:5 Papakostas (90. +6).

Besonderes: –

KV Plieningen – Sportfreunde Stuttgart 2:1

Arbeitssieg für den KV Plieningen. Bei den Sportfreunden Stuttgart mühte sich der Tabellensechste zu einem 2:1. „Ich hatte die Mannschaft in der ersten Hälfte nicht richtig eingestellt. Ein, zwei meiner Vorgaben sind nicht so aufgegangen“, ist der Plieninger Trainer Nikolai Pozorski selbstkritisch. Folgerichtig sei der Gegner in Führung gegangen. In der zweiten Hälfte agierte die Heimelf engagierter und belohnte sich durch den Ausgleich von Djellon Dragusha. Blaz Lucic hatte seinen Mitspieler mit einem Diagonalball in Szene gesetzt. Zwanzig Minuten später traf dann Florent Dragusha, Cousin von Djellon, zum 2:1-Endstand. „Ein bisschen ein Kacktor“, beschreibt Pozorski den Treffer in Anlehnung an die Rubrik der bekannten Fernsehsendung „Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs“. Florent Dragusha wurde nach einem Eckball zunächst vom Schiedsrichter irritiert, traf den Ball nicht richtig, woraufhin dieser mehrfach abgefälscht ins Tor kullerte.

Unschön: In der Schlussphase bekamen sich Plieningens Djellon Dragusha und der Sportfreunde-Akteur Todor Velikov nach einem Zweikampf in die Haare. Ergebnis: Dragusha flog mit Gelb-Rot vom Platz, Velikov sah wegen einer Beleidigung glatt Rot.

„Nicht sonderlich positiv von beiden Spielern“, sagt der Sportfreunde-Trainer Tim Eichler. Sein Kollege Pozorski stimmte ihm hierbei zu. Generell waren sich beide Trainer einig, dass auch ein Unentschieden nicht ungerecht gewesen wäre. Entsprechend unglücklich waren die Sportfreunde. „Sehr unglücklich sogar“, betont Eichler. Nach einer guten ersten Hälfte hatte sein Team nachgelassen und die erwähnten zwei Gegentreffer kassiert. Trotz darauf erneutem Offensivdrang wollte der erneute Ausgleich nicht fallen. „Hoffentlich läuft es am kommenden Sonntag besser“, sagt Eichler. Dann treffen die im Abstiegskampf steckenden Sportfreunde auf die Spvgg Stetten. Wäre jetzt Schluss, müssten die Degerlocher als Tabellen-13. in die Relegation.

Tore: 0:1 Bader (34.), 1:1 Djellon Dragusha (51.), 2:1 Florent Dragusha (72.).

Besonderes: Gelb-Rot für Djellon Dragusha (Plieningen, 90. +4); rote Karte für Velikov (Sportfreunde, 90. +4/Beleidigung eines Gegenspielers).

FV Germania Degerloch – TV Kemnat 3:1

Der FV Germania Degerloch hat trotz einer fußballerisch bescheidenen Leistung drei Punkte verbucht. Garant dafür war einmal mehr der erst 18 Jahre alte Emil Scheuermann. Der Degerlocher Angreifer war an allen drei Treffern beteiligt. Das 1:0 bereitete er mit einem Eckball vor, beim 2:1 trat er einen Freistoß mit viel Schnitt und Wucht auf Martin Laasch Quiros, der nur noch einschieben musste. Und den Endstand erzielte Scheuermann nach Vorlage von Bruno Bras Silveira mit seinem 14. Saisontor selbst. „Es war aber auch kein Weltspiel von ihm“, schränkt dessen Trainer Claudio Marques ein. Gereicht habe es gegen den Tabellenletzten dennoch. Ausgezahlt habe sich, dass man unter der Woche Standardsituationen geübt habe.

Zwischenzeitlich hatte Kemnats Oliver Ringwald einen Foulelfmeter zum Ausgleich verwandelt. Am kommenden Sonntag empfängt das Schlusslicht den Vorletzten TSV Heumaden zum Derby. „Wir werden natürlich alles geben“, sagt der Trainer Markus Hummel. Den Klassenverbleib hält er bei aktuell zwölf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer jedoch nicht mehr für realistisch. „Wir hatten gesagt, dass wir aus den ersten vier Rückrunden-Spielen sechs Punkte holen müssen, um noch eine Chance zu haben, das können wir schon nicht mehr schaffen“, weiß Hummel. Aus den Duellen mit Möhringen, dem Spitzenreiter Waldebene und jetzt der Degerlocher Germania hat der Aufsteiger tatsächlich nur einen Zähler mitgenommen. „Für uns geht es jetzt darum, erst einmal den zweiten Saisonsieg zu holen und dann ein oder zwei andere Teams hinter uns zu lassen. Es wäre natürlich schön, wenn das der Rivale aus Heumaden wäre“, sagt Hummel.

Tore: 1:0 Hendriks (19.), 1:1 Ringwald (45. +3, Foulelfmeter), 2:1 Laasch Quiros (53.), 3:1 Scheuermann (77.).

Besonderes: –

SV Vaihingen II – SV Sillenbuch 1:1

Kurzzeitig sah es nach einem hart erkämpften Sieg für den Vaihinger Aufsteiger aus, doch dann folgte für ihn das bittere Ende. Marcel Kousol hatte einen weitergeleiteten Einwurf per Direktabnahme zum 1:0 verwandelt. Doch in der Nachspielzeit schlug der SV Sillenbuch mit einem Kontertor durch Nico Hering zurück. „Wir haben einfach zu viele 100-prozentige Chancen ausgelassen“, ärgert sich der Spielertrainer Oliver Heringhaus. Die fehlende Effizienz lässt die Schwarzbachkicker nach einem guten Saisonstart aktuell auf der Stelle treten. Seit vier Spielen wartet die Bezirksliga-Reserve auf einen Sieg und belegt weiter den zwölften Platz. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt vier Zähler.

Die Sillenbucher haben durch den in der Nachspielzeit gewonnenen Punkt acht Zähler Vorsprung auf die Sportfreunde Stuttgart und damit auf den Relegationsrang. „Wenn man in der Nachspielzeit ein Tor macht, dann ist es immer glücklich. Insgesamt war das Unentschieden aber gerecht“, sagt der Torschütze zum 1:1, Hering. Der spielende Co-Trainer sprang wegen Personalmangels erneut ein und kam in der 76. Minute ins Spiel. „Wir hätten uns in der ersten Hälfte aber auch nicht beschweren dürfen, wenn wir da schon zurückgelegen hätten“, räumt Hering ein. Vaihingen sei deutlich besser in die Partie gekommen, in der zweiten Hälfte sei die Begegnung nach Umstellungen auf Sillenbucher Seite dann ausgeglichener gewesen, so Hering.

Tore: 1:0 Kousol (75.), 1:1 Hering (90.+1).

Besonderes: –

TSV Heumaden – MK Makedonija Stuttgart 1:1

Ein Unentschieden im Kellerduell, das keiner der beiden Mannschaften weiterhilft. Beide bleiben damit auf einem direkten Abstiegsplatz. Die Heumadener kamen schlecht in die Partie und konnten sich einmal mehr bei ihrem Torhüter Yunus-Emre Gebeci bedanken, der das Team im Spiel hielt. Nach einem Eckball musste sich der Keeper dann aber kurz vor der Halbzeitpause doch geschlagen geben. In der zweiten Hälfte drückten die Gastgeber auf den Ausgleich und erzielten diesen letztlich in der 70. Minute. Michele Maimone traf per Seitfallzieher nach einem Eckball sehenswert in den Winkel. Trotz weiterer aussichtsreicher Chancen gelang dem TSV Heumaden der Siegtreffer nicht. „Für uns deshalb eindeutig zwei verlorene Punkte“, sagt der Trainer Adnan Shakir Mannan. Noch glaubt der Coach des Tabellenvorletzten an die Rettung: „Wir werden in den kommenden Wochen noch einige Endspiele haben.“

Auch für den MK Makedonija Stuttgart fühlt sich das Unentschieden wie eine Niederlage an. „Wir hätten das Spiel in der ersten Hälfte schon entscheiden müssen“, sagt der verletzte Torjäger Aleksandar Stoilov. „Am Ende ist uns etwas die Luft ausgegangen, weil wir nicht genügend Spieler auf der Bank hatten“, berichtet der Angreifer.

Tore: 0:1 Danilo Mihajlovic (44.), 1:1 Maimone (70.).

Besonderes: –