Nach Niederlage im WM-Finale
: Präsident Milei kündigt Feiertag in Argentinien an

Argentinien verliert im WM-Finale gegen Spanien – das Land will seine Fußball-Nationalmannschaft dennoch feiern.
Von
sid
Köln
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Javier Milei

Argentiniens Staatspräsident Javier Milei kündigt einen Feiertag an. (Archivbild)

Kena Betancur/AP/dpa
  • Argentinien plant einen Feiertag, um die Nationalelf trotz Finalniederlage zu ehren.
  • Nach dem 0:1 n.V. gegen Spanien wird die Arbeit am Tag der Feier ruhen.
  • Die Mannschaft kehrt am Montagabend zurück – Feier wohl am Dienstag in Buenos Aires.
  • Empfang in der Casa Rosada ist vorgesehen, Präsident Milei dankte dem Team via X.
  • Gewerkschaft ATE forderte den Feiertag, Vorsitzender Aguiar appellierte öffentlich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Argentinien darf seine entthronten Weltmeister um Superstar Lionel Messi im Rahmen eines nationalen Feiertages ehren. Die Regierung des Landes hat nach der Finalniederlage gegen Spanien (0:1 n.V.) bestätigt, dass am Tag der Feierlichkeiten nach der Rückkehr der Nationalmannschaft in ihre Heimat die Arbeit ruhen werde. Das wird voraussichtlich am Dienstag der Fall sein. Messi und Co. sollen in der Casa Rosada empfangen werden, dem Amtssitz von Staatspräsident Javier Milei.

Der Rechtspopulist bedankte sich nach der Niederlage im Endspiel von East Rutherford bei den Spielern. „Ihr habt bis zum Schluss gekämpft“, rief er ihnen via X zu, Argentinien werde „für immer“ an der Spitze thronen. In einem weiteren Beitrag kündigte er den Feiertag an.

Die Albiceleste wird am Montagabend nach einem elfstündigen Flug um 18.00 Uhr Ortszeit (23.00 Uhr MESZ) in Buenos Aires erwartet. Mit seiner Feiertags-Ankündigung kommt Milei einer Aufforderung der Gewerkschaft der Staatsangestellten ATE nach, einer der größten und einflussreichsten des Landes. „Herr Präsident, diese Nationalmannschaft ist eine Quelle enormen Stolzes für das argentinische Volk. Wir müssen sicherstellen, dass sie bei ihrer Heimkehr die Anerkennung erfährt, die sie verdient. Es ist Ihre Pflicht, einen landesweiten Feiertag auszurufen. Zögern Sie nicht länger!“, erklärte Rodolfo Aguiar, der Vorsitzende der Gewerkschaft, bei X.