Handball 3. Liga
: Zum Start der gewünschte Euphorieschub für das Diller-Team

Die Drittligafrauen der SG Schozach – Bottwartal besiegen Zweitligaabsteiger HSG Freiburg mit 23:20 (15:9) - auch dank der überragenden Torfrau Jana Brausch
Von
Melanie Bürkle
Stuttgart
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Zehn Treffer gingen auf das Konto von Saskia Fackel

/Avanti

Der Saisonstart ist gelungen. Zum Auftakt hatten die Handballerinnen der SG Schozach-Bottwartal in der Dritten Liga Staffel Süd einen der schwierigsten Gegner, den Zweitligaabsteiger HSG Freiburg, zu Gast. In der Langhanshalle zeigte das Team des Trainerduos Hannes Diller und Adrian Awad am Samstagabend eine äußerst gelungene Teamleistung und holte sich den 23:20 (15:9) – Heimsieg.

„Wir haben unseren Job gemacht“, sagte Trainer Hannes Diller nach der Begegnung zufrieden. In mehrfacher Hinsicht. Zum einen holten sich die Frauen mit ihrem Auftaktsieg die ersten beiden wichtigen Punkte und zum anderen brachten die Spielerinnen eine tolle Stimmung in die Langhanshalle. Das hatte sich das Diller-Team vorgenommen: Euphorie zum Saisonbeginn. Die Schozach-Frauen waren gleich voll da, setzten mit ihrer überzeugenden Defensivarbeit unverzüglich ein Zeichen und gingen nach sieben Minuten mit 3:1 in Führung.

Nach etwas mehr als einer Viertelstunde und einer überdurchschnittlich stark agierenden Torhüterin Jana Brausch konnten sie sich noch weiter Luft verschaffen und auf einen Vier-Tore-Vorsprung erhöhen.

Lob von Diller: Jede Spielerin hat abgeliefert

Dank Brausch und einer ebenfalls tadellosen Abwehrarbeit hielten die Beilsteinerinnen die HSG Freiburg im Griff. Immer wieder gelang es ihnen die offensive Abwehr der Freiburgerinnen auseinanderzuziehen und die Treffer zu landen. Obwohl der Diller-Sieben diese offensive Abwehr nicht liegt, meisterten die Schozach-Frauen diese – gut einstudiert - bestens. „Es war gigantisch“, sagte Diller im Nachgang lobend.

Vor allem in der ersten Spielhälfte konnten die Gastgeberinnen immer wieder die Zweikämpfe für sich entscheiden, akzeptierten den Körperkontakt und halfen sich gegenseitig. Auf diese Weise erarbeiteten sich die Schozach-Frauen zur Halbzeit eine 15:9–Führung.

Die zweiten dreißig Minuten verliefen ähnlich. Nun stand Hanna Krause im SGSB-Kasten und machte es ihrer Vorgängerin nach. Insgesamt wies sie eine beachtliche Quote von 50 Prozent auf und wehrte vor allem in den letzten Spielminuten einige Bälle ab. Dennoch kamen die Freiburgerinnen zunächst bis zur 38. Minute auf ein 17:15 heran. Diller zog die grüne Karte, gab die entscheidenden Ansagen und die Beilsteinerinnen zogen bis zur 51. Spielminute wieder auf eine 21:15-Führung davon. Auch Igor Bojic, Trainer der Freiburger Frauen, stellte seine Sieben noch einmal für die Crunch-Time ein.

Die sehr offensive 3:3-Abwehr der Red Sparrows machte es den Gastgeberinnen nochmals richtig schwer. Zudem vergaben die Beilsteinerinnen nun zu viele freie Würfe. Kurzerhand erzielte die HSG einen fünf-Tore-Lauf und kam zur Schlussminute auf zwei Treffer (22:20 Tore) heran. Doch die Diller-Sieben sicherte den 23:20 - Endstand. „Jede Spielerin hat abgeliefert

“, sagte der Coach und lobte noch einmal die grandiose Leistung von Jana Brausch und Natascha Fabritz in der ersten Halbzeit.

SG Schozach-Bottwartal: Brausch/Krause – Hönig (2), Adam, Hofer, Hees, N. Fabritz (3), Bornhardt (1), Fackel (10/1), Räuchle (2), Sturm, E.Fabritz (1), Oral (1), Loehnig (3).