Handball Verbandsliga: Den TSF Ditzingen geht die Puste aus

Trotz des Fehlstarts gegen den TSV Altenberg ist TSF-Trainer Almir Mekic nicht sauer auf seine Mannschaft
Baumann/Alexander KepplerAlmir Mekic war enttäuscht, der Trainer der TSF-Handballer will immer gewinnen – und gegen den Absteiger aus der Württembergliga war am Sonntagabend mehr drin gewesen als das ernüchternde 27:38 (16:16). „Wir haben bis zur 40. Minute klasse mitgehalten“, sagte der Bosnier, „dann wurden wir etwas müde und uns sind zu viele Fehler unterlaufen.“
Die TSF hatten gut ins Spiel gefunden und die Gäste ordentlich beharkt – mehr als zwei Tore konnte der TSV nicht wegziehen, auch die Ditzinger lagen immer wieder in Führung. Sie hatten in der Offensive geduldig den Ball zirkulieren lassen und schlugen zu, sobald sich eine gute Gelegenheit bot. Wenn alles optimal funktioniert hätte bei den TSF, wäre „sogar eine kleine Führung zur Pause möglich“ gewesen, meinte Trainer Mekic.
Mekic gibt Ersatzspielern eine Chance
Nach der Halbzeit wogte die Partie vor 110 Zuschauern zehn Minuten hin und her, dann kam der Bruch bei den Ditzingern. Die Fehler im Angriff nahmen zu, in der Abwehr unterlief der eine oder andere Lapsus, weil die Altenberger die Verteidiger stets beschäftigten und die Pausen für die TSF kürzer wurden. „Wir hatten zwei Spieler, die wegen Urlaubs Trainingsrückstand hatten“, erklärte Mekic den Einbruch, „gegen Altenberg kannst du nur bestehen, wenn alle absolut fit sind. Aber kein Vorwurf.“ Als nach 50 Minuten alles klar war (23:30), gönnte der Coach den Leistungsträgern mehr Pausen und schickte die Spieler aufs Feld, die sonst nicht so viele Spielminuten sammeln. „Kopf hoch, das nächste Spiel kommt“, meinte Mekic. TSF Ditzingen: Glumac, Biehl; Schwab (6), Steckroth (5), Bohnen (4), Ruffner (2), Graykowski (2), Hüther (2/1), Kienle (2), Breitner (1), Träger (1), Heer (1), Bemsel (1), Bauer.