Landesliga Württemberg: Marcus Wenninger räumt klassischen Fehlstart ein

Robin Slawig (rechts) gelang der einzige Treffer für den GSV – zu wenig, um zu punkten.
Pressefoto Baumann/Hansjürgen BEinen erneuten Rückschlag musste Fußball-Landesligist GSV Pleidelsheim am dritten Spieltag hinnehmen. Gegen den TSV Ilshofen sollten eigentlich die ersten drei Punkte der Saison geholt werden. Statt des angestrebten Erfolgserlebnisses gab es eine bittere 1:5-Niederlage auf dem heimischen Rasen. Dabei waren die Gelb-Schwarzen dem Gegner zu Beginn mindestens ebenbürtig. Nach einem Doppelschlag der Gäste zu Beginn der zweiten Halbzeit fand das Team von Marcus Wenninger nicht mehr richtig ins Spiel.
Die Phase des Abtastens wurde übersprungen, beide Mannschaften suchten von Beginn an den Weg zum Tor. Zwingende Möglichkeiten waren rar, doch war der Wille zum Erfolg beiden Teams anzumerken. Die Gastgeber hatten bald mehr Spielanteile und kamen häufig aussichtsreich vor das Ilshofener Tor. Marvin Porubek scheiterte zweimal knapp (11./13.). Robin Bender (21.) und Markus Tränkle (25.) hatten weitere gute Einschussmöglichkeiten.
Während die Pleidelsheimer Angriffsbemühungen nicht von Erfolg gekrönt waren, gingen die Gäste nach einer guten halben Stunde in Führung. Cedrik Krämer traf nach einer Ecke aus kurzer Distanz zum 1:0 für Ilshofen (37.).
Nach dem Seitenwechsel begannen die Gäste deutlich druckvoller als noch in der ersten Halbzeit. In der 53. Minute erhöhte Tim Richter auf 2:0 für den TSV. Vier Minuten später vollendete Maximilian Krieger einen Angriff der Gäste aus kurzer Distanz zum 3:0. Spätestens jetzt war die Begegnung entschieden. Die Pleidelsheimer kamen nun zumeist den entscheidenden Schritt zu spät. Ilshofen hatte in der Folge meist sehr viel Platz. Der GSV kam kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus.
Auch beim vierten Treffer durch Lars Fischer Mitte der zweiten Halbzeit kamen die Gäste nahezu unbedrängt zum Abschluss (67.). Einen der wenigen Pleidelsheimer Vorstöße nutzte Robin Slawig zum Ehrentreffer der Gastgeber (79.). Nur drei Minuten später stellte Krämer den alten Abstand jedoch wieder her. Nach einer Ecke köpfte er zum 5:1 ein.
Einbruch nach zwei Gegentoren
Mit dieser deutlichen Niederlage ist das eingetreten, was die Gelb-Schwarzen unbedingt hatten vermeiden wollen: Noch ohne einen einzigen Punkt, aber bereits mit elf Gegentoren stecken sie tief im Tabellenkeller fest. „Das ist ein klassischer Fehlstart, da gibt es nichts schön zu reden“, sagt Marcus Wenninger. „Eine halbe Stunde haben wir auf Augenhöhe mitgehalten. Nach dem zweiten Gegentor sind wir dann aber weggebrochen“, moniert der Trainer. Nun wird es ein hartes Stück Arbeit, sich aus dem Tabellenkeller zu befreien, zumal am kommenden Freitag das schwere Auswärtsspiel bei der SKV Rutesheim ansteht.
GSV Pleidelsheim: Lück – Richter, Deyhle, Kevin Sirch, Tränkle – Pfeiffer, Porubek,Schlipf, Ranzinger – Bender, Patrick Sirch.