Tennis-Jugendcup beim TC Rutesheim: Noelia Manta und Joshua Adamson gewinnen die U18-Endspiele

Die U18-Finalisten des Tennis-Jugendcups beim TC Rutesheim: der Zweitplatzierte Emilio Camacho, Sieger Joshua Adamson, Siegerin Noelia Manta und die Zweitplatzierte Anastasija Nikolaijewa (v.li.).
Andreas Gorr- U18-Finals beim Tennis-Jugendcup in Rutesheim: Siege für Noelia Manta und Joshua Adamson.
- Adamson besiegte den topgesetzten Emilio Camacho mit 4:6, 6:3, 6:2 – körperliche Vorteile entschieden.
- Manta gewann gegen Anastasija Nikolaijewa 7:5, 6:1 und rückt knapp an die Top 50 heran.
- U14: Jaro Schindler siegte 6:3, 6:4 gegen David Schwenk, Sofie Jiráková gewann bei den Mädchen.
- Turnierdirektor kündigt möglichen Wochenwechsel an: neue Konkurrenz durch ITF und Tennis Europe.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In der Altersklasse U 14 siegten bei den Jungs in einem rein deutschen Finale der Südbadener Jaro Schindler (Gundelingen) gegen den Bayern David Schwenk (Gräfelfing) 6:3, 6:4. Bei den Mädchen gewann die Tschechin Sofie Jiráková gegen Paula Knobloch (Landshut).
Bei den großen Jungs (U18) schlug der Kanadier Joshua Adamson in einem hochklassigen Match den top gesetzten Emilio Camacho (Ecuador) 4:6, 6:3, 6:2. Bei den Juniorinen fuhr die Schweizerin Noelia Manta mit dem 7:5, 6:1 gegen die Ukrainerin Anastasija Nikolaijewa ihren zweiten Sieg bei einem punktemäßig hoch dotierten Turnier in Folge ein und wird in der Weltrangliste einen großen Satz knapp an die Top 50 heran machen.

Breites Strahlen der U14-Sieger: Jaro Schindler aus Gundelingen (li.) gewann bei den Jungen, bei den Mädchen siegte Sofie Jiráková aus Tschechien (re.).
Andreas GorrDie Tochter des ehemaligen Schweizer Profis Lorenzo Manta hatte lediglich im ersten Satz zu kämpfen, danach ergab sich Ana Nikolaijewa, die im ukrainischen Dnipro geboren wurde, aber wegen des Kriegs in Sachsen lebt, ihrem Schicksal. Im Junioren-Finale dagegen gab keiner klein bei. Adamson, der nur für die Turniere in Basel und Rutesheim aus Kanada gekommen war, hatte gegenüber Camacho, der seit zwei Monaten in Europa weilt und mit seinem laufintensiven Spiel wesentlich mehr Körner verbraucht als der Haudrauf aus Ontario, letztlich klare körperliche Vorteile. Beide Spieler werden ihre Position in der Weltrangliste verbessern.
Turnierdirektor Peter Rohsmann wagte nach den Finals schon mal einen Blick in die Zukunft: „Da uns ITF und Tennis Europe mit neu installierten Turnieren in unserer Woche Konkurrenz gemacht hat, werden wir nächstes Jahr wohl in eine andere Woche wechseln müssen.“ Das geht aber nur, wenn die Ehrenamtlichen dazu bereit sind