Tennis-Turnier in Weil der Stadt: Kim Niethammer feiert dritten Sieg beim Kepler-Cup

Der Böblinger Kim Niethammer (li.) sicherte sich bereits zum dritten Mal den Turniersieg beim Kepler-Cup und erhielt den Wanderpokal aus Händen von Weils Bürgermeister Christian Walter (Mi.).
Spvgg Weil der Stadt- Kim Niethammer gewann den Kepler-Cup in Weil der Stadt mit 6:2, 6:1 gegen Finnegan Heber.
- Er holte seinen dritten Titel und bekam den Wanderpokal von Bürgermeister Christian Walter.
- Heber schlug zuvor den Favoriten Aaron Funk im Halbfinale nach 13:11 im Match-Tiebreak.
- Niethammer setzte sich im zweiten Halbfinale gegen Jan Smrcka mit 6:4, 6:3 durch.
- Unwetter stoppte am Freitag die Spiele – fast alle Partien wurden in die Halle verlegt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Beim 15. Kepler-Cup, einem offenen Turnier der Kategorie A-4 mit DTB-Turnierstatus, kämpften 24 Spieler um den Wanderpokal der Stadt Weil der Stadt sowie um Preisgelder von insgesamt 3000 Euro – im Endspiel standen sich Finnegan Heber (VfL Sindelfingen) und Kim Johannes Niethammer (SV Böblingen) gegenüber, wobei Niethammer unerwartet deutlich die Oberhand mit 6:2 und 6:1 behielt. Der Böblinger sicherte sich bereits zum dritten Mal den Turniersieg und erhielt den Wanderpokal aus Händen von Weils Bürgermeister Christian Walter.
Im Halbfinale lieferten sich Aaron Funk (SV Böblingen) und Finnegan Heber ein episches Match. Nach 6:7 im ersten und 6:4 im zweiten Satz musste ein Match-Tiebreak entscheiden, den Heber mit 13:11 gewann und den topgesetzten Favoriten Funk (DTB-Rangliste 44) aus dem Turnier warf. Im zweiten Halbfinale setzte sich Niethammer gegen Jan Smrcka letztlich klar mit 6:4, 6:3 durch. Alle vier Halbfinal-Teilnehmer waren diejenigen, die in der DTB-Rangliste am besten von allen Startern platziert waren. Am Freitag, als die Erstrunden-Partien ausgetragen wurden, gab es eine Wetterunterbrechung am Abend: Gegen 19:30 Uhr zog ein Unwetter mit Starkregen über die Anlage.

Kim Niethammer gewann das Finale des Kepler-Cups überraschend eindeutig.
Spvgg Weil der StadtDer Turnierausschuss unterbrach den Spielbetrieb und verlegte die Partien in die Halle. Bis auf ein Match konnten so noch am selben Abend alle Begegnungen zu Ende gespielt werden. Einzig die Partie zwischen Joel No und Luca Fauser musste unterbrochen und am nächsten Morgen fortgesetzt werden; Fauser setzte sich am Samstagmorgen schließlich mit 6:2, 6:4 durch. Der Kepler-Cup bestätigte seinen Ruf als attraktives A-4-Turnier mit dichtem Teilnehmerfeld und starken Matches. Trotz der Unterbrechung wurde das Turnier ohne größere Verzögerungen zu Ende gespielt.
Ergebnisse des Kepler-Cups
Erste Runde
Jan Finckh – Nicolas Bub 6:2, 4:6, 10:6, Dejan Tomic – Samuel Löffler 7:5, 5:7, 10:5, Timur Dzialas – Nick Haren 7:6, 6:2, Rafael Heyd – Gilian Hofmeister 6:2, 7:6, Raphael Geyer – Felix Jonathan Schlegel 7:6, 6:3, Lian Bienert – Leon Sell 6:3, 6:2, Stefan Frank – Lenard Alan Bo Marek 6:1, 6:1, Joel No – Luca Fauser 6:2, 6:4.
Zweite Runde
Lorenzo Rauner – Jan Finckh 7:6, 6:2, Finnegan Heber – Rafael Heyd 6:0, 6:1, Luca Fauser – Deni Hadzialijagic 7:5, 6:3, Finn Wolf – Raphael Geyer 6:1, 0:1 (Aufgabe), Kim Johannes Niethammer – Lian Bienert 6:2, 6:0, David Tvrdon – Stefan Frank 6:3, 6:0, Jan Smrcka – Dejan Tomic 1:0 (Aufgabe)
Viertelfinale
Funk – Rauner 6:1, 6:0, Niethammer – Wolf 6:2, 6:1, Smrcka – Tvrdon 6:4, 6:2, Heber – Fauser (Nichtantritt Fauser wegen Verletzung)
Halbfinale
Funk – Heber 6:7, 6:4, 11:13, Niethammer – Smrcka 6:4, 6:3
Finale
Niethammer – Heber 6:2, 6:1. red