Bezirksliga Enz/Murr: Pattonville findet kein Mittel gegen die Flut an Gegentoren

Für Johannes Vetter (mitte) und den SV Pattonville war es ein gebrauchter Tag.
BaumannDrei Spiele, neun Gegentreffer – aber wenigstens drei Punkte – so lautet die ernüchternde Bilanz für den Fußball-Bezirksligisten SV Pattonville.
Auch am dritten Spieltag fing man beim Heimspiel gegen die SpVgg Besigheim drei Treffer ein bei der 1:3 (0:2) – Heimniederlage. Das Unheil nahm schon früh seinen Lauf. Eine Minute und 52 Sekunden hatte Pattonvilles Trainer Michael Felix auf seiner Uhr gestoppt, als die Gäste durch Julian Harnoß zum ersten Mal jubeln durften. Die Pattonviller waren zu diesem Zeitpunkt nur physisch anwesend auf dem Platz, denn nach dem Angriff der Besigheimer hätte es noch genügend Möglichkeiten gegeben, den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern.
Dabei hatte der Coach noch in der Besprechung vor der Partie die Devise ausgegeben, „dass wir endlich einmal so lange wie möglich die Null halten müssen.“ Dem zweiten Besigheimer Treffer durch Ilias Koulaxidis (45.) ging eine unglücklich abgewehrte Abwehraktion voraus.
Kurz Hoffnung nach Gelts Freistoßtor
Nochmals Hoffnung gab es für die Gastgeber in der 75. Minute, als Daniel Gelt einen Freistoß zum 1:2 verwandelte. Johannes Vetter hatte kurz darauf aus 16 Metern noch die Chance zum Ausgleich, aber der Ball ging über das Tor. In der Nachspielzeit stellten die Besigheimer den Zwei-Tore-Vorsprung dann wieder her. Diesmal verlor ein Pattoviller im Mittelfeld einen Zweikampf und Tom Haertel lupfte den Ball aus 40 Metern über SVP-Keeper Jan Moor.
Da half es den Gastgebern am Ende wenig, dass man über mehr Ballbesitz verfügte als der Gegner, daraus aber kaum zwingende Torchancen kreieren und vor allem die Gegentorschwäche nicht abstellen konnte. Das frustriert auch den Trainer. „Ich bin es leid, immer wieder dasselbe zu erzählen“, sagt Michael Felix.