Jubiläumsspiel: Büsnaus blaue Lehrstunde

Nur weil es ein Freundschaftsspiel ist, heißt das nicht, dass es ohne Zweikämpfe geht: Kickers-Akteur Maximilian Zaiser (links) testet das Trikot von Büsnaus Spieler Johannes Schneider07.2026
Günter E. Bergmann - Photograph- TSV Jahn Büsnau feierte sein 75-jähriges Bestehen mit einem Freundschaftsspiel.
- Gegner waren die Stuttgarter Kickers – Endstand 0:10 vor etwa 400 Zuschauern.
- Für die Kickers trafen David Stojak viermal, Yannick Glessing, Melkamu Frauendorf, Lukas Kiefer und Leandro Mendes; Frauendorf und Mendes jeweils doppelt.
- Büsnau fehlten fünf Leistungsträger wegen eines Junggesellenabschieds.
- Trainer Johnson Ariaratnam bilanzierte, das Ergebnis sei zu hoch ausgefallen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es kommt nicht allzu häufig vor, dass man nach einer 0:10-Lehrstunde glücklich ist. Im Falle der Fußballabteilung des TSV Jahn Büsnau ist das aber so. Denn die eingangs erwähnte Niederlage ereignete sich bei einem Freundschaftsspiel, ausgetragen am Sonntag anlässlich der Feierlichkeiten zum 75-jährigen Bestehen des Vereins. Etwa 400 Zuschauer verfolgten das muntere Spiel – und dies trotz der Wetterkapriolen an diesem Nachmittag.
Der Regionalligist siegte standesgemäß über den frisch gebackenen Bezirksliga-Vizemeister, der erst im letzten Relegationsspiel den Sprung in die Landesliga verpasst hatte. Die Tore für den Regionalligisten erzielten David Stojak, Yannick Glessing, Melkamu Frauendorf, Lukas Kiefer und Leandro Mendes. Dem 21-jährigen Stürmer Stojak gelangen die ersten vier Treffer. Frauendorf und Mendes trafen je zweimal. Ein Ehrentreffer gelang den Büsnauern nicht. Allerdings hatte dem TSV auch ein Quintett aus Leistungsträgern gefehlt. Cedric Hornung, Marc Hetzel, Yannik Breuninger, Fermin Wences und Sebastian Lenhardt fehlten, weil sie allesamt auf dem Junggesellenabschied von Letzterem waren. TSV-Trainer Johnson Ariaratnam war jedenfalls nicht unzufrieden: „Wir haben gut mitgehalten“, sagte er. „Das Ergebnis ist etwas zu hoch ausgefallen.“