Start der Landesliga
: So viele Wechsel wie noch nie – krasses Spielerkarussell und namhafte Transfers

So viele Personalrochaden wie vor der Landesligasaison 2026/27 hat es in der Geschichte dieser Klasse wohl noch nie gegeben.
Von
Mike Meyer
Stuttgart
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BAU // 30.08.2024, Deutschland, Göppingen, Fussball Regionalliga Südwest, 
1. Göppinger SV vs. SV Stuttgarter Kickers, Matthias Layer (GSV)

Matthias Layer wechselt zur Landesliga-Saison 2026/2027 zum TSGV Waldstetten.

Pressefoto Baumann
  • Vor der Landesligasaison 2026/2027 gibt es ungewöhnlich viele Spielerwechsel.
  • Mehr Teams und höhere Qualität werden erwartet – der Kampf um Punkte dürfte härter werden.
  • Extreme Rochaden: SV Böblingen 17 Zugänge/20 Abgänge, VfL Sindelfingen 14 Abgänge.
  • Weitere Beispiele: TSV Bernhausen 20 Abgänge, TV Echterdingen 20 Abgänge, FV Neuhausen 17 Zugänge.
  • Favoriten laut Vereinsumfrage: FC Esslingen, TSV Weilimdorf, TSGV Waldstetten und GSV Maichingen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es gehört zu den Gepflogenheiten im Amateurfußball, dass die Sommerpause dazu genutzt wird, um an ein paar Stellschrauben zu drehen. Personalwechsel sind da ein sehr gebräuchliches Mittel. Doch was vor der Landesliga-Saison 2026/2027 passiert ist, kann man schlicht nur als Wahnsinn bezeichnen.

Um die krassesten Punkte dieses Spielerkarussells aufzuzählen: Die SV Böblingen meldet 17 Zugänge und 20 Abgänge, davon sieben zum VfL Sindelfingen. Der VfL Sindelfingen verzeichnet seinerseits 14 Abgänge. Der TSV Bernhausen hat 20 Aussteiger, von denen acht zum TV Echterdingen gewechselt sind, der wiederum ebenfalls 20 Abgänge auflistet. Beim FV Neuhausen gibt es 17 Neue, 14 Spieler haben den Verein verlassen. Und der GSV Maichingen angelt sich vom Verbandsliga-Aufsteiger TSV Ehningen sieben Akteure plus sieben weitere Neuzugänge von andernorts – dies allerdings bei „nur“ neun Abgängen.

Herausragende Transfers in der Landesliga

Auch an namentlich herausragenden Transfers, nämlich der Verpflichtung von Kickern mit Regional- und Oberliga-Erfahrung, fehlt es nicht. Beispiele: die Torhüter Kevin Rombach und Matthias Layer zum TSV Weilimdorf beziehungsweise TSGV Waldstetten, Tim Hannak zum FC Esslingen, Riccardo Gorgoglione zum TSV Bernhausen und Eldin Ramovic zum SC Geislingen.

Reichlich höherklassige Erfahrung: Kevin Rombach ist künftig die neue Nummer eins  beim TSV Weilimdorf.

Reichlich höherklassige Erfahrung: Kevin Rombach ist künftig die neue Nummer eins beim TSV Weilimdorf.

Pressefoto Baumann/Alexander Keppler

Womit wird dann auch bei den Clubs wären, die als Favoriten auf die Meisterschaft dieser vermutlich ebenso hochklassigen wie harten Saison gehandelt werden. Diese lassen sich in drei Kategorien unterteilen.

Landesliga mit vier Spieltagen mehr

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Erstens die Absteiger aus der Verbandsliga: Der FC Esslingen und der TSV Weilimdorf haben in einer Umfrage unserer Zeitung bei den Vereinen die klar meisten Stimmen erhalten, nämlich zwölf respektive elf.

Zweitens die Teams, die schon vergangene Saison bei der Titelvergabe mitgemischt haben: TSGV Waldstetten (fünf Nennungen), SV Waldhausen (zwei) und TSV Köngen (eine). Und drittens wären da noch zwei, die nun weit vorne im Spielerkarussell saßen: der GSV Maichingen (sechs Stimmen) – und der komplett renovierte TV Echterdingen unter seinem neuen Coach Roko Agatic. Rollt jener womöglich das Feld von hinten auf?

Auf dem Programm stehen diesmal vier Spieltage mehr, da die Staffel mit Überhang spielt, nämlich 17 statt der eigentlich vorgesehenen 16 Mannschaften. Spannung scheint garantiert.