Olympia 2022
: Die 15 erfolgreichsten Deutschen in der Geschichte der Winterspiele

Mit 408 Medaillen führt Deutschland die ewige Bestenliste bei Olympischen Winterspielen an. Wir zeigen, wer die meisten davon gewonnen hat.
Von
Dominik Ignée
Stuttgart
Jetzt in der App anhören
  • Die ehemalige Biathletin Kati Wilhelm ist eine der erfolgreichsten Olympiateilnehmerinnen Deutschlands.

    dpa/Martin Schutt
  • Platz 14: Katja Seizinger – 3 mal Gold, 2 mal Bronze. 1994 und 1998 gewinnt die Deutsche Abfahrts-Gold. Im Jahr 1998 kommt noch der Sieg in der Kombination hinzu.

    dpa/Frank Leonhardt
  • Platz 14: Anni Friesinger – 3 mal Gold, 2 mal Bronze. 2002 holt die deutsche Eisschnellläuferin ihr erstes Gold (1500 Meter). In Turin 2006 folgt ein weiterer Sieg (Team) sowie eine Bronzemedaille über 1000 Meter. 2010 gibt es dann noch einmal Gold – und zwar mit dem Team.

    dpa/Friso Gentsch
  • Platz 10: Jens Weißflog – 3 mal Gold, 1 mal Silber. Der Skispringer Weißflog holt für zwei Länder olympische Medaillen. 1984 gewinnt er in Sarajevo Gold für die DDR. Bei den Spielen 1994 in Lillehammer gewinnt er für die Bundesrepublik Deutschland Gold von der Normalschanze und mit der Mannschaft.

    dpa/Patrick Pleul
  • Platz 10: Mark Kirchner – 3 mal Gold, 1 mal Silber. Der Biathlet gewinnt 1992 in Albertville Gold mit der Staffel und im Sprint und feiert im Einzel dazu den Gewinn der Silbermedaille. 1994 in Lillehammer gibt es dann noch einmal Staffelgold für ihn.

    dpa/Martin Schutt
  • Platz 10: Maria Höfl-Riesch – 3 mal Gold, 1 mal Silber. Nur zwei Mal nimmt die Skirennläuferin Maria Höfl-Riesch, die „eilige Maria“, an Olympischen Spielen teil. 2010 in Vancouver und 2014 in Sotschi gewinnt die Bayerin Gold in der alpinen Super-Kombination. Und 2010 siegt die Allrounderin auch im Slalom.

    dpa/Felix Hörhager
  • Platz 10: Bernhard Germeshausen (rechts) – 3 mal Gold, 1 mal Silber. Der ehemalige Leichtathlet Bernhard Germeshausen (links) macht nach seiner ersten Laufbahn eine Karriere als Bob-Anschieber. Und wie: In Innsbruck und Lake Placid schlägt er richtig zu.

    dpa/A2059
  • Platz 9: Eric Frenzel – 3 mal Gold, 1 mal Silber, 2 mal Bronze. Der nordische Kombinierer Eric Frenzel gewinnt 2014 in Sotschi seine erste Goldmedaille von der Normalschanze. 2018 schafft er das wieder und gewinnt mit der Mannschaft auch noch die Goldmedaille.

    AP/Matthias Schrader
  • Platz 8: Georg Hackl – 3 mal Gold, 2 mal Silber. Der Meister des Eiskanals rast 1992, 1994 und 1998 im Einzel zu Rodel-Gold.

    dpa/Martin Schutt
  • Platz 7: Kati Wilhelm – 3 mal Gold, 3 mal Silber, 1 mal Bronze. Im Sprint (2002), mit der Staffel (2002) und in der Verfolgung (2006) gewinnt die Biathletin Kati Wilhelm Olympia-Gold.

    dpa/Tobias Hase
  • Platz 5: Gunda Niemann-Stirnemann – 3 mal Gold, 4 mal Silber, 1 mal Bronze. Eine der besten Eisschnellläuferinnen der Welt: Zwischen 1992 und 1998 räumt die Deutsche acht Medaillen ab.

    dpa/Marc Tirl
  • Platz 5: Karin Enke – 3 mal Gold, 4 mal Silber, 1 mal Bronze. Ein Star der ehemaligen DDR. Die Eisschnellläuferin wird in 1980 in Lake Placid und 1984 Olympiasiegerin.

    imago images/C3 Pictures/via www.imago-images.de
  • Platz 4: Kevin Kuske und André Lange – 4 mal Gold, 1 mal Silber. Traumduo: Bob-Fahrer Kevin Kuske (links) und André Lange sind kaum zu schlagen. Zwischen 2002 und 2010 sammeln sie viermal Gold und einmal Silber.

    imago sportfotodienst/imago sportfotodienst
  • Platz 3: Sven Fischer – 4 mal Gold, 2 mal Silber, 2 mal Bronze. Der Biathlet Fischer gewinnt dreimal Dreimal Staffel-Gold (bei den Spielen 1994, 1998 und 2006) und gewinnt in Turin dazu noch den Sprint.

    dpa/dpaweb/A3761 Arne Dedert
  • Platz 2: Ricco Groß – 4 mal Gold, 3 mal Silber, 1 mal Bronze. Mister Staffel: Der Biathlet gewinnt alle vier Goldmedaillen mit der Mannschaft.

    dpa/Martin Schutt
  • Platz 1: Claudia Pechstein – 5 mal Gold, 2 mal Silber, 2 mal Bronze. Die Rekordhalterin und Miss Olympia des deutschen Wintersports: Die Eisschnellläuferin hat neun Olympiamedaillen gewonnen. Die erste 1992, damals Bronze über 5000 Meter.

    dpa/Hendrik Schmidt
1 / 16

Stuttgart - Olympische Winterspiele werden seit 1924 ausgetragen. Zuvor gab es Wintersportwettbewerbe (wie Eiskunstlaufen) als Teil der Olympischen Sommerspiele von London 1908 und Antwerpen 1920. Der Gründer der Olympischen Spiele, Pierre de Coubertin, war gegen Winterspiele, weil es sie in der Antike auch nicht gab und er die Nordischen Spiele seines Freundes und IOC-Gründungsmitglieds Oberst Viktor Balck (Schweden) schützen wollte. Mit dem Rückzug Coubertins war der Weg frei, eine weitere olympische Tradition zu begründen. In Peking finden nun schon die 24. Winterspiele statt. Den ewigen Medaillenspiegel führt übrigens Deutschland vor Russland und Norwegen an. Wer aber waren die erfolgreichsten deutschen Winterspiel-Teilnehmer? In unserer Bildergalerie erfahren Sie es.