Fußball-WM 2026
: Fans wollen Trump und Infantino mit Aktion „Rote Karte“ zeigen

In East Rutherford nahe New York steigt das Finale der Fußball-WM. Die Fans bereiten vorab eine Aktion gegen US-Präsident Trump und FIFA-Boss Infantino vor.
Von
red/dpa
East Rutherford
WM 2026 - Trump und Infantino

Fußballfans haben vor dem WM-Finale in East Rutherford eine Aktion vorbereitet, um US-Präsident Trump (l.) und FIFA-Präsident Infantino einen Denkzettel zu verpassen (Archivfoto).

Jacquelyn Martin/AP/dpa
  • Fans planen in East Rutherford eine „Rote Karte“-Aktion gegen Trump und Infantino.
  • Vor dem Finale Spanien gegen Argentinien wurden in New York Rote Karten verteilt.
  • Ein QR-Code verlinkt auf finalredcard.com – dort wird zum Zeigen der Karten aufgerufen.
  • Anlass ist die Kritik nach Aufhebung von Baloguns Sperre nach einem Anruf Trumps.
  • Balogun spielte anschließend in Seattle, das 1:4 gegen Belgien blieb bestehen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Fußballfans haben vor dem WM-Finale in East Rutherford nahe New York eine Aktion vorbereitet, um US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino bildstark einen Denkzettel zu verpassen. In New York wurden auf dem Weg Richtung Metlife-Stadium Rote Karten verteilt, die Fans am Abend (21.00 Uhr/MagentaTV und ZDF) beim Endspiel zwischen Spanien und Argentinien zeigen können.

Kritik nach Aufhebung von Baloguns Sperre

Auf den Roten Karten war ein QR-Code zu sehen, der auf die Plattform finalredcard.com verlinkt. „Wenn Trump und Infantino am 19. Juli die Trophäe überreichen, halten Sie diese Rote Karte in Richtung Spielfeld“, heißt es auf der Plattform. Dazu ist in Anlehnung an den Videobeweis bei der WM zu lesen: „Nach der Prüfung hinsichtlich politischer Korruption und Amtsmissbrauchs lautet die Entscheidung: Rote Karte.“

FIFA-Boss Infantino und US-Präsident Trump stehen seit zwei Wochen massiv in der Kritik, nachdem US-Stürmer Folarin Balogun seine Sperre trotz Roter Karte für das Achtelfinale gegen Belgien erlassen bekommen hatte. Die in der jüngeren WM-Geschichte beispiellose Aufhebung der Sperre folgte auf einen Anruf Trumps bei Infantino. Balogun spielte in Seattle, konnte das 1:4 gegen Belgien aber nicht verhindern.