Tennis Jugend Cup
: Sprachengewirr bei der Qualifikation

Beim Tennis-Jugend-Cup in Rutesheim und Weissach-Flacht herrscht aufgrund der vielen ausländischen Teilnehmer ein babylonisches Sprachengewirr.
Von
red
Stuttgart
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Marco Ontiveros kämpfte sich ins Qualifikations-Finale vor.

PezPress Redaktionsbüro

Lars-Johan Long, sportlicher Leiter des Baublies Jugend Cup in Rutesheim und Flacht sowie scheidender Trainer des TC Rutesheim, hatte beim Blick auf die Qualifikations-Tableaus ein lachendes und ein weinendes Auge. „Keine Ahnung, warum sich so wenig Nachwuchsspieler den Herausforderung einer Qualifikation stellen“, klagte der Schwede, der sich aber über die internationale Vielfalt freute: „Ein solch internationales Feld hatten wir noch nie in der Quali.“

Vor allem beim Tennis Europe-Turnier (TE) der Jungs U 14 sorgten zehn Ausländer unter den 19 Teilnehmern für ein wahrhaft babylonisches Sprachengewirr – und für erstklassiges Tennis. Besonders auffällig war dabei ein Zwölfjähriger Latino sowie ein 13 Jahre alter Schwabe: Der Kolumbianer Mathias Gonzales Osorio qualifizierte sich ebenso wie der Schorndorfer Ole Beisswenger ohne einen Satz abzugeben.

Mathias Gonzales Osorio gab in der Qualifikation keinen einzigen Satz ab.

Foto: PezPress Redaktionsbüro

Auch der an Position eins gesetzte Franzose Loris da Silva und der Waiblinger Franz Gloning schafften dank überzeugender Leistung den Sprung ins Hauptfeld, das an diesem Montag beim TC Weissach-Flacht startet. Dann werden auch die Mädchen dabei sein, deren Qualifikationsturnier mangels Masse ins Wasser fallen musste.

Turnierdirektor Peter Rohsmann

Foto: Andreas Gorr

Ganz so international wie die TE-Qualifikation war das Vorturnier der ITF-Qualifikation nicht. Aber es waren immerhin Teilnehmende aus neun Nationen, die sich bei den 18-Jährigen um die freien Plätze in den Hauptfeldern bewarben. Bei den Jungs haben es mit den Münchnern Quirin Weber und Marco Ontiveros sowie dem Mannheimer Tom Frederik Siebold schon mal drei Tennis-Germanen in die Quali-Finals geschafft. Die Kämpfe um die jeweils vier freien Plätze in den ITF-Turnieren steigen an diesem Montag ab 11 Uhr in Rutesheim.

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