TVB Stuttgart verliert gegen MT Melsungen
: Sehr deutliche Qualitätsunterschiede

Es geht eng her in der Handball-Bundesliga, doch in dieser Saison ist dies bei den Spielen des TVB Stuttgart öfters nicht der Fall. Auch beim 27:36 gegen die MT Melsungen ist die Mannschaft von Trainer Michael Schweikardt am Ende chancenlos.
Von
Jürgen Frey
Stuttgart
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  • Melsungens Rückraumriese Dainis Kristopans kann sich freuen – die TVB-Spieler sind enttäuscht.

    Pressefoto Baumann/Julia Rahn
  • Ein Regenbogen zur Begrüßung der Handballfans in der Porsche-Arena

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  • Enttäuschte TVB-Spieler

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  • Daniel Fernandez war mit sechs Toren bester TVB-Werfer.

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  • TVB-Coach Michael Schweikardt konnte nicht zufrieden sein.

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  • Lichtblick: TVB-Keeper Luca Krivokapic zeigte immerhin elf Paraden.

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  • MT-Coach Roberto Garcia Parrondo verfügt über eine erstklassig besetzte Mannschaft.

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  • Lukas Laube setzt sich durch und wirft eines seiner zwei Tore.

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  • Lenny Rubin warf vier Tore – das reichte nicht.

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Kai Häfner trottete mit enttäuschter Miene in die Kabine. Er hatte sich so viel vorgenommen gegen seinen Ex-Club, alle beim TVB Stuttgart hatten sich viel vorgenommen – und dann diese Klatsche: „Das fühlt sich gar nicht gut an, wir haben zwar nie aufgegeben, aber letztendlich war die MT einfach zu stark“, sagte Häfner, der trotz seiner fünf Tore keinen guten Tag erwischt hatte. Bester TVB-Werfer vor 4102 Zuschauern in der Porsche-Arena war Linksaußen Daniel Fernandez (6/2).

Nach der Pause tat sich ein Klassenunterschied auf. Die Qualitätsunterschiede zwischen beiden Teams hätten deutlicher nicht zu Tage treten können. Melsungen, das am Dienstag noch das European-League-Spiel beim FC Porto bestritt, konnte auf allen Positionen wechseln, ohne dass dies ihrem Spielfluss und ihrer Kompaktheit einen Abbruch tat. Der TVB musste dagegen neben den Langzeitverletzten Max Häfner und Jonas Truchanovicius auch auf Abwehrchef Samuel Röthlisberger verzichten – und ist zu sehr auf die Rückraumspieler Häfner und Lenny Rubin angewiesen. „Melsungen war klar besser, wir fanden wenig Mittel. Jetzt gilt es, dass sich unsere angeschlagenen Spieler auskurieren, dann bereiten wir uns auf Lemgo vor“, sagte Trainer Michael Schweikardt.

Beim TBV tritt der TVB am 20. Oktober (16.30 Uhr) an. Dann kommt Meister SC Magdeburg, ehe es nach Hannover und Berlin geht. Da werden sich zu den aktuellen 2:12 Zählern weitere Minuspunkte kaum vermeiden lassen.

Torschützen

TVB Fernandez 6/2, Kai Häfner 5, Rubin 4, Pribetic 3, Laube 2, Ivankovic 1, Krivokapic 1, Reguart 1, Schöttle 1, Serrano 1, Toskas 1, Zieker 1.

MT Enderleit 7, Darmoul 6, Kastening 6/2, Arnarsson 3, Barrufet Torrebejano 3/1, Balenciaga Azcue 2, Cavalcanti 2, Moraes Ferreira 2, Sipos 2, E. Jonsson 1, Kristopans 1, D. Mandic 1.

Termine

Pflichtspiele
SC DHfK Leipzig – TVB Stuttgart 33:24, TVB – SG Flensburg-Handewitt 25:39, HC Erlangen – TVB 25:26, TVB – VfL Gummersbach 28:35, TVB – HSG Wetzlar 23:26, HSC 2000 Coburg – TVB (25:22/DHB-Pokal, zweite Runde), THW Kiel – TVB 29:24, TVB – MT Melsungen 27:36, TBV Lemgo Lippe – TVB (20. Oktober, 16.30 Uhr), TVB – SC Magdeburg (27. Oktober, 15 Uhr), TSV Hannover-Burgdorf – TVB (31. Oktober, 19 Uhr), Füchse Berlin – TVB (24. November, 16.30 Uhr), TVB – HSV Hamburg (28. November, 19 Uhr), TVB – Frisch Auf Göppingen (5. Dezember, 19 Uhr), SG BBM Bietigheim – TVB (9. Dezember, 19.30 Uhr), TVB – 1. VfL Potsdam (27. Dezember, 19 Uhr). (jüf)