Herzlichen Glückwunsch, Fritzle! Das Maskottchen des VfB Stuttgart wird 30 Jahre alt. Höchste Zeit, einen Blick in die Plüschwelt der Fußball-Bundesliga zu werfen.
Glückwünsche vom Vorstandschef: Alexander Wehrle gratuliert Fritzle zum Dreißigsten. In unserer Bildergalerie blicken wir auf die Artgenossen von Fritzle.
Baumann
Willkommen zur wilden Maskottchen-Show! Das hier ist Bobbi Bolzer und repräsentiert den VfL Bochum.
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In Berlin-Köpenick schwingt Ritter Keule das Zepter. Klar, sind hier doch die Eisernen von Union Berlin zu Hause.
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Berni, Nachfolger des langjährigen Bazi, hat vor dieser Saison ein Facelift erhalten. Was unter den Fans von Bayern München kontrovers diskutiert wird.
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Über den Rasen im Dortmunder Stadion flitzt die Biene Emma. Die Herleitung dürfte klar sein: Schwarz-Gelb wie die Borussia, erinnert ihr Name an BVB-Legende Lothar „Emma“ Emmerich.
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Auch im Maskottchen von Borussia Mönchengladbach steckt viel Tradition: Günter Netzer stand mit seinem Namen Pate für das Fohlen Jünter.
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Im Schwarzwald geht der Fuchs umher – weshalb man sich beim SC Freiburg einst für ein Plüschtier namens Füchsle entschieden hat.
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Gestatten, Hoffi! Wie am Namen unschwer zu erkennen, turnt Hoffi bei Heimspielen der TSG Hoffenheim durch die Arena. Elche sind im Kraichgau ansonsten eher selten.
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Bei ihm bedarf es keiner näheren Vorstellung: Geißbock Hennes ist Kult beim 1. FC Köln und eines von zwei lebenden Maskottchen in der Fußball-Bundesliga.
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Das zweite: Natürlich Adler Attila von Eintracht Frankfurt.
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Klar, dass die Marketingabteilung von RB Leipzig auf einen Bullen setzt, der auf den Namen Bulli hört.
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Fritzle, das Tor-Krokodil des VfB Stuttgart, feiert seinen 30. Geburtstag.
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Das einzige menschliche Maskottchen der Bundesliga regiert auf Schalke: Knappe Erwin.
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Das Maskottchen des VfL Wolfsburg heißt Wölfi und ist – ein Wolf.
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Bei Hertha BSC steppt der Berliner Bär namens Hertinho. Er soll an den früheren Hertha-Star Marcelinho erinnern. Aus der Taufe gehoben wurde Hertinho übrigens vom damaligen Manager Dieter Hoeneß, der schon die Idee für den VfB-Alligator hatte.
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Dieses undefinierbare Etwas soll einen Löwen darstellen. Genauer: Brian the Lion von Bayer Leverkusen. Der Löwe ist das Wappentier des Bergischen Landes.
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Das Jahr 1992 markiert in vielerlei Hinsicht eine Zeitenwende im professionellen Fußballgeschäft. Das Privatfernsehen stieg mit „ran“ in die Berichterstattung ein und machte aus der bis dahin eher biederen Bundesliga ein Pop-Geschäft. Zeitgleich startete die Champions League und begründete damit ein europäisches Milliarden-Business.
Drei Clubs verzichten auf ein Maskottchen
Derweil drehte beim VfB Stuttgart Manager Dieter Hoeneß an der Kommerzschraube und ersann für den amtierenden Deutschen Meister ein Maskottchen: Fritzle war geboren. Ein etwas beleibtes Krokodil mit weiß-roter Schiebermütze. Ein durchs Stadion trottendes Stofftier in Mannesgröße war zur damaligen Zeit noch ziemlich unüblich. Heute, 30 Jahre später, sind die Phantasiewesen aus der Fußball-Bundesliga nicht mehr wegzudenken. Mit Ausnahme von Mainz 05, Werder Bremen und dem FC Augsburg beschäftigen alle Clubs mittlerweile ein Plüschtier zur allgemeinen Belustigung (oder auch ein echtes wie der 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt).
Der Ursprung des VfB-Krokodils
Der Namen Fritzle geht übrigens auf Fritz Walter, den damaligen Torjäger des VfB, zurück. Und warum es ausgerechnet ein Krokodil sein musste? Es soll dem Neckar entsprungen sein.