3:1 bei Slovan Bratislava
: Leweling und Rieder schießen den VfB zum Auswärtssieg

Der VfB Stuttgart gewinnt in der Champions League sein letztes Auswärtsspiel in der Gruppenphase mit 2:1. Leweling schnürt den Doppelpack, nach dem Anschlusstreffer sorgt Rieder für die Erlösung. Somit ist der VfB auf Play-off-Kurs.
Von
red/sid
Stuttgart
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  • Jamie Leweling (mit Deniz Undav) hat den VfB mit einem Doppelpack auf die Siegerstraße gebracht.

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  • Es ist angerichtet: Die beiden Teams vor der Partie.

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  • Maximilian Mittelstädt im Laufduell mit Bratislavas Guram Kasiay

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  • Deniz Undav im Zweikampf mit Kevin Wimmer

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  • In der 11. Minute klingelt es im Kasten von Bratislava. Jamie Leweling netzt zur 1:0-Führung für die Schwaben ein.

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  • Die VfB-Profis jubeln.

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  • Chris Führich entwischt Cesar Blackman

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  • Angelo Stiller im Zweikampf mit Kyriakos Savvidis

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  • In der 25. Minute sieht Anthony Rouault die gelbe Karte – damit fehlt der Franzose im nächsten Spiel gegen PSG.

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  • In der 36. Minute schnürt Jamie Leweling den Doppelpack – 2:0 für den VfB.

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  • Leweling bejubelt seinen Treffer.

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  • Sebastian Hoeneß hat gut Lachen.

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  • Bratislava gelingt in der 85. Minute der Anschlusstreffer, doch Fabian Rieder sorgt zwei Minuten später für den Endstand.

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Angeführt von Doppelpacker Jamie Leweling hat der VfB Stuttgart die Tür zur K.o.-Runde der Champions League weit aufgestoßen. Der Vizemeister gewann am siebten Spieltag der Ligaphase dank zweier Treffer des Nationalspielers verdient mit 3:1 (2:0) beim slowakischen Rekordmeister Slovan Bratislava und hat damit gute Chancen, sich als eines der 24 besten Teams für die Play-offs zu qualifizieren.

Leweling hatte die überlegene Mannschaft von Sebastian Hoeneß schon in der ersten Halbzeit (11., 37.) komfortabel in Führung gebracht. Der eingewechselte Idjessi Metsoko (85.) sorgte noch einmal für Spannung, ehe Fabian Rieder (87.) den alten Abstand wiederherstellte.

Mit nun zehn Zählern hat der VfB schon vor dem letzten Spieltag die laut eigener Rechnung nötige Punktzahl zum Erreichen der Zwischenrunde auf dem Konto. Spätestens ein Unentschieden im abschließenden Heimspiel gegen Paris Saint-Germain am kommenden Mittwoch würde die Qualifikation für die Play-offs wohl sichern.

Gegen die in dieser Königsklassen-Saison noch punktlosen Slowaken war die Erwartungshaltung beim VfB schnell geklärt: Ein Sieg war Pflicht. Zumal die Stuttgarter auf dem Weg zum Minimalziel Play-offs auch selbst noch Aufholbedarf hatten. „Die Champions League ist eine großartige Reise für uns und die wollen wir verlängern“, betonte Hoeneß.

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Verzichten musste der VfB-Coach zunächst auf Atakan Karazor. Der Kapitän habe „ein bisschen was gespürt beim Abschlusstraining“ und sitze deswegen vorsichtshalber auf der Bank, verriet Hoeneß bei DAZN. Yannik Keitel bildete gemeinsam mit Angelo Stiller die Doppelsechs.

In der zweiten Halbzeit zog sich der VfB etwas zurück

Dem Spiel der Stuttgarter tat das keinesfalls einen Abbruch. Der Vizemeister ließ den Gastgebern vom Anpfiff weg kaum Luft zum Atmen, nach nicht einmal einer Minute tauchte Chris Führich erstmals gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf. Auch im Anschluss kombinierte sich der VfB immer wieder bis an den Strafraum der Hausherren, die Führung war dementsprechend folgerichtig.

Nach zwei schnellen Pässen durchs Zentrum legte Deniz Undav im Sechzehner noch einmal quer auf den besser postierten Leweling, der den Ball über Torwart Dominik Takac hinweg im Tor unterbrachte. Es dauerte rund 25 Minuten bis auch Bratislava offensiv in Erscheinung trat.

Mit den Kontern der Slowaken hatte der VfB jedoch nicht allzu viel Mühe - und erhöhte stattdessen selbst. Nach einem Abpraller hatte Leweling diesmal Glück, dass Takac seinen etwas laschen Abschluss nicht aufhalten konnte. Erst zum zweiten Mal seit Mario Gomez im Jahr 2007 gelangen einem Stuttgarter damit zwei Treffer in einem Champions-League-Spiel.

In der zweiten Halbzeit zog sich der VfB etwas zurück - auch, weil die Hausherren die Schwaben nun deutlich höher und aggressiver unter Druck setzten. Wirklich gefährlich wurde es für VfB-Torwart Alexander Nübel jedoch nicht, auf der Gegenseite verpassten Maximilian Mittelstädt (67.), Undav (69.) und Ermedin Demirovic (82.) die Entscheidung. Metsoko machte es noch einmal spannend, doch Rieder hatte das letzte Wort.