3:2 gegen Eintracht Frankfurt
: VfB setzt im Kampf um Champions-League-Plätze ein Zeichen

Der VfB hat sein Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt mit 3:2 gewonnen. Frankfurt ging früh in Führung, danach entwickelte sich eine turbulente Partie.
Von
red/sid
Stuttgart
Jetzt in der App anhören
  • Der VfB feierte einen 3:2-Sieg gegen Eintracht Frankfurt.

    Baumann/Alexander Keppler
  • Die Trainer vor der Partie: VfB-Coach Sebastian Hoeneß und ...

    AFP
  • ... Eintracht-Trainer Dino Toppmöller

    Baumann/Alexander Keppler
  • Erster Eckball Frankfurt – erstes Tor: In der 5. Minute steigt Rasmus Kristensen zu einem Kopfball in die Höhe und ...

    Tom Weller/dpa
  • ... erzielt mit einer Bogenlampe die frühe Führung für die Eintracht.

    AFP
  • Die Frankfurter jubeln.

    AFP
  • Nach dem frühen Eintracht-Treffer fehlen bei beiden Teams die Möglichkeiten. Hier: Josha Vagnoman im Zweikampf mit dem Frankfurter Ansgar Knauff.

    Tom Weller/dpa
  • Auch Ermedin Demirovic kann da noch nichts daran ändern.

    AFP
  • Doch dann: Medo is back – In der 27. Minute erzielt Demirovic den Ausgleichstreffer und ...

    IMAGO/Sportfoto Rudel
  • ... lässt sich von seinen Teamkollegen feiern.

    AFP
  • Spiel gedreht: In der 35. Minute trifft Deniz Undav zum 2:1 für den VfB.

    IMAGO/Jan Huebner
  • Die Stuttgarter bejubeln den Treffer.

    AFP
  • Der VfB legt jetzt richtig los und kommt zu vielen Chancen. Doch bis zur Halbzeitpause fällt kein Tor mehr.

    Baumann/Julia Rahn
  • Auch die zweite Hälfte beginnt turbulent ...

    IMAGO/Michael Weber
  • ... mit Chancen ...

    IMAGO/osnapix
  • ... auf beiden Seiten, ...

    IMAGO/Jan Huebner
  • ... jedoch mit einem Chancen-Plus für die Stuttgarter.

    IMAGO/Eibner
  • Doch das Tor machen die Franfkurter. 80. Minute: ...

    IMAGO/Sportfoto Rudel
  • Ayoube Amaimouni-Echghouyab trifft bei seinem Bundesliga-Debüt zum 2:2.

    IMAGO/Jan Huebner
  • Und doch geht der VfB als Sieger vom Platz.

    IMAGO/Sportfoto Rudel
  • Nikolas Nartey setzt in der 87. Minute den Schlusspunkt mit seinem Treffer zum 3:2.

    IMAGO/Sportfoto Rudel
1 / 21

Der VfB Stuttgart hat im Kampf um die Champions League erneut ein Zeichen gesetzt. Drei Tage nach dem rauschhaften 4:1 bei Bayer Leverkusen besiegte die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß in Eintracht Frankfurt erneut einen direkten Konkurrenten: Nach dem 3:2 (2:1) der Schwaben trennen beide Klubs nun sechs Punkte, die in der Königsklasse beschäftigten Gäste rutschten aus den Europapokalrängen.

Frankfurt war zunächst durch Rasmus Kristensen in Führung gegangen (5.) und gut im Spiel. Nach einem schweren Fehler von Torhüter Kauã Santos drehten Rückkehrer Ermedin Demirovic (27.) und Deniz Undav (35.) innerhalb von neun Minuten das Spiel. Der VfB war danach überlegen, hatte zahlreiche Chancen - aber auch Glück, dass Ansgar Knauff mit einem strammen Schuss nur das Lattenkreuz traf (58.).

Dann glich Ayoube Amaimouni-Echghouyab (80.) doch noch aus, Nikolas Terkelsen Nartey (87.) sicherte Stuttgart aber kurz vor Schluss den Sieg. Mit mehreren Paraden hielt VfB-Keeper Alexander Nübel den Dreier fest.

Demirovic, der nach einer Fußverletzung schon in Leverkusen zu einem Kurzeinsatz gekommen war, spielte erstmals seit dem 6. Oktober wieder von Beginn an. Bei seinem Treffer fiel ihm der Ball vor die Füße, nachdem der nahezu unbedrängte Kauã Santos eine Flanke von Maximilian Mittelstädt nicht hatte festhalten können.

MeinVfB by StZ
Freitag um 11.00 Uhr
Die besten Geschichten rund um den VfB Stuttgart, spannende Hintergründe und eine ausführliche Spieltagsvorbereitung direkt aus der Sportredaktion. Mit dem MeinVfB-Newsletter immer auf Ballhöhe!

Die Eintracht fand offensiv zwischenzeitlich kaum statt

Die Eintracht musste den angeschlagenen Can Uzun und die erkrankten Hugo Larsson und Nene Brown verzichten, ging aber dennoch in Führung. Nach einer Ecke von Ritsu Doan setzte sich Kristensen im Kopfballduell durch, in hohem Bogen flog der Ball über den chancenlosen Torhüter Alexander Nübel hinweg ins Netz.

„Wir müssen die Eins-zu-eins-Duelle gewinnen“, hatte Frankfurts Trainer Dino Toppmöller vor dem Spiel gefordert. Das gelang zunächst sehr gut, nach dem Ausgleich aber immer seltener. Stuttgart, zunächst mit Problemen im Spielaufbau, drehte dafür richtig auf: Undav schlug rechts im Strafraum einen Haken, sein Schuss wurde von Ellyes Skhiri ins Tor abgefälscht.

Die Eintracht fand offensiv zwischenzeitlich kaum statt, musste bereits ab der 20. Minute aber auch ohne Angreifer Younes Ebnoutalib auskommen: Der Winterzugang verletzte sich nach einer Viertelstunde bei einem (fairen) Zweikampf mit Jeff Chabot allem Anschein nach schwer am rechten Knie.

Die große Chance zum Ausgleich für Frankfurt war der Lattenknaller von Knauff, ansonsten war Stuttgart lange näher dran am dritten Tor als die Eintracht am zweiten: Chabot aber traf nur das Außennetz (44.), Chris Führich (58.) zielte knapp vorbei, ebenso Undav (60.), der außerdem im Eins-zu-eins an Kauã Santos scheiterte (65.).