4:0 bei Werder Bremen
: VfB Stuttgart feiert ungefährdeten Auswärtssieg

Der VfB Stuttgart hat am Sonntagabend einen ungefährdeten 4:0-Auswärtssieg bei Werder Bremen gefeiert. El Khannouss, Leweling, Undav und Führich sorgten für den Erfolg.
Von
red/sid
Stuttgart
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  • Der VfB überzeugte beim 4:0-Auswärtssieg in Bremen.

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  • Die Trainer vor der Partie: Werder-Coach Horst Steffen und ...

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  • VfB-Trainer Sebastian Hoeneß.

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  • Deniz Undav beim Aufwärmen

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  • Die Bremer Profis laufen mit Seniorinnen und Senioren ins Stadion – als Zeichen gegen Alterseinsamkeit.

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  • VfB-Fans machen Stimmung.

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  • Zu Beginn der Partie macht Bremen gehörig Druck und kommt zu der einen oder anderen guten Chance.

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  • Doch dann wacht der VfB auf und ...

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  • ... kommt seinerseits zu Chancen. Hier Angelo Stiller am Ball.

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  • In der 23. Minute klingelt es im Tor der Bremer. Deniz Undav erzielt das Tor, das allerdings wegen einer Abseitsstellung wieder einkassiert wird,

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  • Doch das nächste Tor zählt. Bilal El Khannouss trifft in der 40. Minute zum 1:0 und ...

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  • ... bejubelt den Treffer mit seinen Teamkollegen

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  • Doppelschlag VfB: In der 44. Minute fasst sich Jamie Leweling ein Herz und zieht aus knapp 30 Metern ab: 2:0.

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  • Leweling eilt zur Bank und lässt sich feiern.

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  • Und mit einem 2:0 geht es in die Pause.

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  • In der 59. Minute sieht Karim Coulibaly die Gelb-Rote Karte.

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  • Deniz Undav trifft in der 79. Minute zum 3:0.

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  • Den Schlusspunkt setzt Chris Führich mit seinem Treffer zum 4:0.

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Schwäbische Frustbewältigung im kühlen Norden: Der VfB Stuttgart hat sich nach drei sieglosen Spielen in Folge in der Spitzengruppe der Bundesliga zurückgemeldet. Mit einem verdienten 4:0 (2:0)-Auswärtserfolg schoss sich der Pokalsieger eine Woche nach der 0:5-Packung gegen Meister Bayern München wieder ins Rennen um die Champions-League-Plätze.

Nach ruckeligem Beginn brachte Bilal El Khannouss den VfB in Führung (40.), Jamie Leweling legte mit seinem Gewaltschuss aus der Distanz noch vor der Pause nach (44.). In der zweiten Hälfte erhöhten Topstürmer Deniz Undav sehenswert (79.) und der eingewechselte Chris Führich (90.+7). Werders Karim Coulibaly sah zuvor die Gelb-Rote Karte (58.). Die Bremer schlitterten eine Woche nach der Pleite im Nordderby gegen den Hamburger SV (2:3) tiefer in ihre Ergebniskrise - seit vier Spielen wartet Werder bereits auf einen Sieg in der Liga und muss sich nach unten orientieren.

Bremens Justin Njinmah hatte mit der ersten Abschlusschance einen stimmungsvollen Adventsabend im Weserstadion eröffnet, bei seinem Flachschuss aber knapp links vorbei gezielt (3.). Wenig später war es erneut der Flügelspieler, der für Gefahr sorgte und diesmal in VfB-Keeper Alexander Nübel seinen Meister fand (9.). Dennoch: Den grün-weißen Gastgebern gehörte die Anfangsphase. Nach der vermeidbaren Pleite beim HSV waren die Bremer sichtlich bemüht, schnell die von Trainer Horst Steffen geforderte „Trendwende“ einzuleiten.

Auch beim VfB hatte es in der Liga zuletzt ordentlich geknirscht

Auch beim VfB hatte es in der Liga zuletzt ordentlich geknirscht. Das 0:5 gegen den FCB hatten die Schwaben zwar bereits beim 4:1 gegen Tel Aviv in der Europa League erfolgreich verarbeitet, trotzdem ging offensiv anfangs nicht viel zusammen. Lediglich Undav, die Stuttgarter Lebensversicherung der vergangenen Wochen, sorgte für Gefahr. Seinem Treffer wurde wegen Abseits aber die Anerkennung verwehrt (23.).

Das 113. Bundesligaduell zwischen den beiden Traditionsvereinen blieb ein umkämpftes. Als es an der Weser schon stark nach Pausen-Remis roch, schlug der leichte Favorit doppelt zu. Erst sorgte El Khannouss mit seinem gekonnten Kopfball für das 1:0 des VfB, der in den vergangenen sechs Ligaspielen (!) jeweils mit 0:1 in Rückstand geraten war. Dann fasste sich Leweling aus der zweiten Reihe ein Herz - bei seinem Flatterball aus knapp 30 Metern sah Bremens Keeper Mio Backhaus nicht gut aus.

Werder drohte wegen dieses Tiefschlafs kurz vor der Pause nun auf eine ungemütliche Weihnachtszeit zuzusteuern. Nach dem Seitenwechsel mühte sich die Steffen-Elf, im letzten Heimspiel des Jahres noch etwas mitzunehmen, doch durch Coulibalys Platzverweis nach einem Foulspiel wurde es noch komplizierter. Der Innenverteidiger war in der ersten Hälfte wegen einer Unsportlichkeit verwarnt worden. In Überzahl schossen die Stuttgarter Backhaus im Werder-Tor endgültig warm; bei Undavs trockenem Abschluss ins linke obere Eck war er machtlos.

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