Angelo Stiller und Jamie Leweling: „Coole Karotte“ – VfB-Profis sprechen über Gemüse und schlaflose Nächte

Leweling (links) und Stiller sind beide seit 2023 beim VfB.
/Pressefoto Baumann/Hansjürgen BritschVier Spieler aus den Reihen des VfB Stuttgart hat Julian Nagelsmann für die WM-Qualifikationsspiele gegen die Slowakei und Nordirland nominiert. Deniz Undav, der in der deutschen Nationalmannschaft stets für gute Laune sorgte, wurde dieses Mal nicht nominiert – und kuriert daheim seine Knieverletzung aus.
Zwei seiner Mitspieler, die derzeit im Kreise der Nationalelf weilen, sind aber offensichtlich auch für den ein oder anderen Spaß zu haben. Das haben Angelo Stiller und Jamie Leweling nun im Videoformat „Auf’n Kaffee“ des DFB unter Beweis gestellt. Dabei beantworteten sie mehr oder weniger sinnvolle Fragen von Fans.
Stiller vor dem Pokalfinale „schon enorm nervös“
Was das Fußballerische anbelangt, gab Flügelflitzer Leweling zu, „Anges linker Fuß ist zehnmal besser als mein rechter“. Dafür sei er mit seinem schwachen Fuß (dem linken) besser als Stiller mit seinem rechten. „Da kann er schon viel mit“, pflichtete Mittelfeldregisseur Stiller bei.

Angelo Stiller (links) im Kreis der Nationalmannschaften.
Foto: Federico Gambarini/dpaNervosität gehört auch bei gestandenen Profis dazu. Eine (beinahe) schlaflose Nacht habe er, obwohl er „sonst sehr gut pennen“ könne, vor dem DFB-Pokal-Finale verbracht, so Stiller. „Dass wir gegen einen Underdog gespielt haben und nicht wussten, was auf uns zukommt“, habe ihn „schon enorm nervös“ gemacht. Leweling hingegen sei es vor der Begegnung mit Real Madrid in der Champions League „gar nicht gut“ gegangen.
Gegen Bielefeld ging der VfB als Sieger vom Platz (4:2), in Madrid gab es hingegen nichts zu holen (1:3). Auf Niederlagen reagieren die beiden VfB-Profis übrigens sehr unterschiedlich, wie sie zu Protokoll gaben. Leweling sei „sehr emotional“, Stiller hingegen „sehr leise“. Aber beide wollen nicht verlieren – und ein schlechter Verlierer zu sein, sei eigentlich „eine gute Eigenschaft“, befand Stiller.
Viele Fragen hatten mit Fußball rein gar nichts zu tun. Das Gemüse mit dem „besten Charakter“ ist für Leweling die Karotte – denn diese sei „cool“, für Stiller die Tomate. Auf die Frage danach, wie das Ende eines Brotlaibs heiße, fragte Stiller: „Gibt’s da wirklich ein Wort dafür?“ Die beiden entschieden sich die beiden für „Endstück“. Die Bezeichnungen „Riebele“ oder „Knäusle“, die im Schwäbischen verbreitet sind, kannten Leweling und Stiller (noch) nicht.